In der Eishalle am Seilersee lief es am Freitagabend für die Iserlohn Roosters nicht nach Wunsch. © Jonas Brockmann/Iserlohn Roosters
Eishockey

Wichtige Personalentscheidung bei den Iserlohn Roosters – das sind die Gründe

Bei den Iserlohn Roosters lief es zuletzt in sportlicher Hinsicht nicht ganz nach Wunsch. Das ist aber nicht der Grund dafür, dass man am Seilersee eine wichtige Personalentscheidung gefällt hat.

Mit der 1:4-Heimniederlage gegen die Eisbären Berlin sind die Iserlohner am vergangenen Freitag in der Deutschen Eishockey-Liga (Penny-DEL) aus den Playoff-Plätzen gerutscht. Am Donnerstag in Wolfsburg haben die Sauerländer die Möglichkeit, in der Tabelle wieder Boden gut zu machen.

Aber das war zu Wochenbeginn nicht das Hauptthema bei den Iserlohnern. Viel mehr ist es eine Personalie, die der Verein am späten Montagnachmittag veröffentlichte: Die Roosters beenden nach der laufenden Saison ihre Zusammenarbeit mit Trainer Jason O‘Leary.

Jason O‘Leary ist in der kommenden Saison kein Trainer der Iserlohn Roosters mehr. © picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Der Kanadier, der seit dem Frühjahr 2019 für die Roosters tätig ist, wird den Verein nach Ablauf seines Vertrages nach der aktuellen Spielzeit verlassen und ein anderes Vertragsangebot wahrnehmen. Sein neuer Verein ist der Schweizer Erstliga-Verein aus Langnau, die SCL Tigers, der O‘Learys Verpflichtung ebenfalls am Montag auf seiner Internetseite bekannt gab.

Sowohl der Coach als auch die Roosters-Vereinsführung haben vor, die laufende Saison gemeinsam zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. „Wir respektieren, dass Jason sich entschieden hat, nach der Saison eine neue Herausforderung anzunehmen. Er ist ein wichtiger Teil des Prozesses, die Organisation nach dem im Frühjahr 2019 ausgerufenen Neuanfang weiterzuentwickeln. Seine neue Stelle wird sich besser mit seinem privaten Umfeld verbinden lassen, das war ein wichtiger Teil seiner Entscheidung“, sagt Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Sauerländer. Und Hommel fügt hinzu: „Wir werden nun daran arbeiten, die aktuelle Saison bestmöglich abzuschließen.

Und was sagt der scheidende Trainer? „Ich werde den Seilersee schweren Herzens verlassen. Aber nach so einem schwierigen Jahr ist mein Platz in Zukunft bei meinen Kindern. Ich habe hier viele gute Leute in der Stadt und im Verein kennengelernt und arbeite gerne mit ihnen zusammen. Aber die Distanz zwischen mir und meinen beiden Jungs ist mit so vielen Reisebeschränkungen einfach zu groß“, begründet O’Leary seine Entscheidung.

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Redaktion Schwerte
Als Schwerter Sportredakteur seit 2000 auf den Sportplätzen und in den Hallen unterwegs – nach dem Motto: Immer sportlich bleiben!
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