Absperrungen am Verkaufsoffenen Sonntag in Schwerte? Sicherheitskonzept ist Geheimsache

hzVerkaufsoffener Sonntag

Beim Pannekaukenfest gibt es Absperrungen durch Lieferwagen. Und beim Verkaufsoffenen Sonntag? Nach der Amok-Fahrt von Volkmarsen stellt sich die Frage: Wie sicher ist es in Schwerte?

Schwerte

, 27.02.2020, 17:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn am kommenden Sonntag meteorologischer Frühlingsbeginn ist, lockt der Hollandmarkt mit allerlei Produkten aus den Niederlanden. Über 30 Händler bringen Käse, Poffertjes, Textilien und einiges mehr mit nach Schwerte. Es werden viele Menschen in der Fußgängerzone erwartet. Auch die Sicherheit soll an diesem Tag nicht zu kurz kommen.

Keine Straßensperrungen

Auch wenn bei derartigen Veranstaltungen die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr empfohlen wird, können Autofahrer beruhigt sein: „Es sind keine Sperrungen des Straßenverkehrs notwendig“, teilt Stadtsprecher Ingo Rous mit. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen wie dem Autofrühling bleibt die Bahnhofstraße also für Pkws und Busse befahrbar.

Zudem werden für die Autofahrer die Parkplätze von Rewe am Bahnhof und des Rewe-Getränkemarktes an der Hagener Straße geöffnet.

Was die Sicherheitsvorkehrungen betrifft, halten sich Stadt und Veranstalter weitestgehend bedeckt. Kim-Laura Przybyla von der Werbegemeinschaft Schwerte verrät: „Es gibt ein Sicherheitskonzept, das mit der Stadt Schwerte abgestimmt wurde.“ Ingo Rous kann das bestätigen: „Es werden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.“

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Ordnungsamt hält sich bedeckt

Details möchte das dafür zuständige Ordnungsamt aber nicht nennen. Es werden „keine Einzelheiten zu den Sicherungsmaßnahmen“ veröffentlicht.

Fest steht: Sonntag früh soll es laut Kim-Laura Przybyla eine Sicherheits-Begehung geben. Denkbar sind dann – so zeigten es vergangene Veranstaltungen – unter anderem „Terrorsperren“ aus Beton, wie man sie von Weihnachtsmärkten kennt. Die könnten dann unter anderem die Zufahrten zum Markt sichern. Der Postplatz ist durch Metallpoller vom Straßenverkehr getrennt. Ob hier zusätzliche Schutzmaßnahmen nötig sind, ist Spekulation.

Polizei hat Veranstaltung im Blick

Auch die Polizei hat den verkaufsoffenen Sonntag in ihrem Kalender vermerkt. „Wir haben das Konzept der Stadt vorliegen und die Wache in Schwerte hat die Veranstaltung im Blick“, sagt Polizeisprecherin Vera Howanietz. Eine besondere Einsatzlage sieht Howanietz jedoch nicht. Eine solche Veranstaltung sei nicht vergleichbar mit Events wie dem Stadtfest in Unna, wo allein aufgrund der Menschenmassen ein anderes Gefahrenpotential herrsche.

Bei Bedenken zur Sicherheit einer Veranstaltung könne die Polizei zwar immer Bedenken äußern, aber: „Wir sind nicht die Genehmigungsstelle, am Ende entscheidet immer die Stadt.“ Das Ergebnis wird dann am Sonntag zu sehen sein.

Die Besucher dürften sich dadurch nicht abschrecken lassen. Der Veranstalter verspricht viele Angebote, passend zum kommenden Frühling verschenken die Händler über 1200 Primeln an die Kunden.

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