Ähren von guter Qualität

Beginn der Erntesaison

SCHWERTE Qualität: gut. Ertrag: Leicht überdurchschnittlich. Zufrieden steuern Bernd Schulte und seine Kollegen ihre Mähdrescher durch die wogenden Gerstefelder. Bei bestem Erntewetter haben sie mit dem Einholen des Getreides begonnen.

von Von Reinhard Schmitz

, 15.07.2009, 13:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ähren von guter Qualität

Auch am Westhellweg wird das gute Wetter genutzt, um die Wintergerste trocken in die Scheune zu holen.

"Das Wetter ist bisher gut für das Getreide", urteilt Schulte. Lediglich der Weizen könne auf einigen Äckern ein wenig unter Trockenheit gelitten haben. Betroffen sind aber nur kiesgründige Böden, die im Ruhrtal seltener vorkommen. Überwiegend bestellen die Bauern lehmige Böden, die das Wasser besser speichern können. Deshalb seinen die Einbußen auch nicht dramatisch. Der vielseitig verwendbare Weizen, mit einem Anteil von 60 bis 70 Prozent die Haupt-Getreideart im Ruhrtal, kann noch ein wenig auf den Äckern stehen bleiben. Vorher werden der Raps für die Brolio-Ölmühle in Hamm und Roggen in die Scheunen geholt.

Den Abschluss der Erntesaison bildet der Hafer, der meistens von Pferdebetrieben für den eigenen Trog angebaut wird. Für die Haferflocken-Fabriken müssten spezielle Sorten mit einem besonders großen Mehlkörper gesät werden.

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