Aktiv für andere da

Rotary Club zeichnete Jugendliche für besonderes Engagement aus

24.05.2007 / Lesedauer: 3 min

Und genau den wollte der Rotary Club Schwerte auch 2007 mit ihrem Jugendpreis auszeichnen. Die Aufrufe dazu wurden schon vor Monaten gestartet, um zum fünften Mal Jugendliche zu finden, die sich durch besonderes und uneigennütziges soziales Engagement in ihrer Freizeit auszeichnen. Ergebnis waren zahlreiche Vorschläge für junge Schwerter und ein großes Fragezeichen, für wen die Rotarier sich bloß in diesem Jahr entscheiden sollten. «Wir wussten, dass eine schwierige Entscheidung vor uns liegen wird. Also entschlossen wir uns im Vorfeld, dass jeder für sich einen Gewinner festlegt und wir diese am Schluss vergleichen,» erklärte Juryvorsitzender Dr. Martin Büscher. Dass das Ergebnis fast einstimmig ausfiel, zeugte dann wohl vom gemeinsamen rotarischen Verständnis von Gemeinsinn: Die 16-Jährige Leonie Heinz-Fischer gewann mit vorbildlich vielfältigem, mutigem und selbstverständlich erscheinendem Engagement in der Schule und im gesamten Lebensumfeld den mit 250 Euro dotierten Hauptpreis. «Sie ist Schülersprecherin des Ruhrtal Gymnasiums und muss sich als Schülerin der 10. Klasse u.a. gegen 18-Jährige Überflieger und 19-Jährige Freidenker durchsetzen, was uns sehr imponiert,» so die Jury. Außerdem gibt Leonie Schwimmunterricht, pfeift Basketballspiele, hilft als Messdienerin und zeigt sich so gemeinnützig engagiert. Doch auch Tim Lillotte (16) und Eva Steinke (14) überzeugten die fünfköpfige Jury mit ihrem Tun. Als Pfadfinder des Pfadfinderstamms Schwerte engagieren sich beide seit zwei Jahren für die Sternsingeraktion im Rahmen der Eine-Welt-Arbeit, die sich zur Zeit auf ein Projekt in Ghana bezieht. Ihr vorbildlicher Einsatz und ihr streben nach «Wahrheit, Freiheit, Solidarität und Hoffnung», wurde mit dem Sonderpreis, dotiert mit 100 Euro, gelobt. Eine Ehrenurkunde, samt Büchergutschein, gingen an die 16-Jährige Lisa Seck, die an der Realschule am Stadtpark als Schülersprecherin und Streitschlichterin Gemeinsinn lebt, und an Niklas Clemens (20), für seine Hilfsbereitschaft, integriert in vielfältige technische, musikalische und sportliche Begabungen. Am Ende strahlten die Ausgezeichneten und waren sich einig: Sie werden sich weiter engagieren, auch ohne weitere Preise. Gemeinsinn, nennt man das. pat

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