Auf 1000 Quadratmetern: liebevolles Staudenparadies an der Hauptstraße

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Viele verschiedene Gärten finden sich auf den 1000 Quadratmetern von Martina Baehren zusammen. Da wo bunte Stauden, Steine und Terrassen-Beete zu finden sind, lag zuvor nur Schutt.

Schwerte

, 05.07.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als Martina Baehrens den Garten vor rund 16 Jahren übernommen hatte, lag auf der Fläche nichts als Schutt und Baumüll. Verwildert waren die rund 1000 Quadratmeter hinter dem Haus an der Schüruferstraße in Dortmund Schüren.

Die Biologie-Lehrerin arbeitete sich Stück für Stück vor und lebt heute in einem langgestreckten Garten, der verschiedene kleinere, abwechslungsreich und mit Liebe zum Detail gestaltete Räume in sich vereint.

Verschiedene Terrassen hat Martina Baehren in ihrem Garten angelegt und bepflanzt.

Verschiedene Terrassen hat Martina Baehren in ihrem Garten angelegt und bepflanzt. © Aileen Kierstein

Durchzogen wird der Garten von verschiedenen großen Bäumen. Der Ginko, ein Hochzeitsgeschenk, steht quasi direkt am Eingang. Doch am liebsten sitzt Martina Baehren unter dem roten Haselnussbaum, dort steht am Morgen die Sonne.

Auf dem leicht abfallenden Grundstück hat sie verschiedene Terrassen-Beete erstellt, viele kleine Pfade führen hindurch. Teilweise hat sie sogar den ehemaligen Bauschutt verarbeitet und daraus Wegsteine oder Kübel entstehen lassen.

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Martina Baehren zeigt den ältesten Gartenbewohner

Beim Pflanzenkonzept bleibt sich die Dortmunderin treu: „am liebsten Stauden, vieles wächst aber auch wild.“ Es gibt Sammlungen von Storchschnabel, Taglilien und Wolfsmilch, im Schatten fühlen sich Rodgersien und Astilben wohl. „Ich achte darauf, dass sich ein Verlauf erkennen lässt. Die meisten Pflanzen stehen in Gruppen beisammen, vereinzelt setze ich dann kleine Akzente.“

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