Baubeginn der B236 in Schwerte bereits im Herbst

Klagefrist ist abgelaufen

Elf Jahre nach der ersten Vorstellung der Pläne für den weiteren Ausbau der B236 in Schwerte kann jetzt gebaut werden. „Die Frist für Klagen gegen den sogenannten Planfeststellungsbeschluss ist abgelaufen“, erklärte der Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg, Christoph Söbbeler, auf Anfrage. Schon bald sollen die Bagger anrücken.

SCHWERTE

, 20.03.2017, 17:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Rückstau auf der Hörder Straße wird zumindest während der Bauzeit nicht geringer.

Der Rückstau auf der Hörder Straße wird zumindest während der Bauzeit nicht geringer.

Damit sei der Planfeststellungsbeschluss bestandskräftig. Der Beschluss entspricht im privaten Baurecht der Baugenehmigung. Bereits im Herbst sollen die Bagger anrücken. „Wir beginnen den Ausbau mit der Erweiterung der Fußgängerbrücke vor dem Freischütz“, erklärte Michael Zarth von der Deges am Montag. Das Unternehmen, das Bund und Ländern gehört, ist für den Bau der neuen Trasse verantwortlich.

Insgesamt zweieinhalb Jahre soll der Ausbau vom Tunnel in Dortmund-Berghofen bis zur Autobahnauffahrt Schwerte' id='3203457' tag='' type='Artikel dauern. 2020 soll die neue Trasse freigegeben werden. Rund 16 Millionen Euro lässt sich der Bund den Ausbau der 1,7 Straßenkilometer kosten. Derzeit passieren täglich rund 20.000 Fahrzeuge die Strecke.

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Planungs-Pannen hatten den Baubeginn jahrelang verzögert 

Besonders morgens und abends staut sich der Verkehr auf beiden Seiten des Ausflugslokals Freischütz. Das will man durch den Ausbau auf insgesamt vier Fahrspuren ändern. Auch wenn die Strecke während der gesamten Bauzeit weitgehend befahrbar bleiben soll, muss mit erheblichen Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit gerechnet werden.

Vor neun Jahren wurde der Tunnel unter Berghofen eröffnet. Seitdem wartet man auf den Anschluss bis zur Autobahn. Pannen bei der Planung, Einsprüche und zuletzt ein geändertes Verkehrsgutachten verzögerten den Baubeginn über Jahre.

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