Beamtenbeleidigung bleibt Beamtenbeleidigung – auch in einer fremden Sprache.
Beamtenbeleidigung bleibt Beamtenbeleidigung - auch in einer fremden Sprache. © dpa
Polizei in Schwerte

Beleidigung auf Litauisch schützt nicht: Polizist kennt Schimpfwort

An den Falschen geraten: Dass er das Schimpfwort in seiner Muttersprache ausstieß, schützte den Mann aus Litauen nicht. Der Polizist im Flur wusste trotzdem, was die Beleidigung bedeutete.

Der Streit muss heftig gewesen sein. So heftig, dass die Polizei am 13. September vergangenen Jahres zu der Wohnung des Paars in Schwerte gekommen ist. Die Einsatzkräfte führten zunächst den Mann auf den Flur. Kurz darauf wurde seine Freundin in Handschellen abgeführt.

Es handelte sich um das Wort „Hundesohn“

„Bei uns ist das keine Beleidigung“

Richterin fand die Geldstrafe völlig in Ordnung

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Ist im Land Brandenburg geboren, fühlt sich seit 2008 in Nordrhein-Westfalen wohl. Nach ihrem Volontariat und einer zweijährigen Redaktionatätigkeit hat sie ihre Liebe für die Gerichtsberichterstattung entdeckt. Seither ist sie in vielen Sitzungssälen anzutreffen.
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