Der Schwerter Bahnhof soll sicherer werden – dazu wurden Fördermittel im sechsstelligen Bereich bewilligt. © Manuela Schwerte
Land bewilligt Fördermittel

CDU hofft auf Videokameras am Schwerter Bahnhof

Der Schwerter Bahnhof soll von Fördermitteln des Landes profitieren – und zwar in Form von knapp 100.000 Euro für die Anbringung von Videotechnik.

Bahnhöfe in NRW sollen sicherer werden, das Land investiert im Rahmen der ÖPNV-Offensive. Mit insgesamt 10 Millionen Euro, so heißt es, kann an 100 Stationen in NRW jetzt Videotechnik angebracht werden – darunter 23 Stationen in der Metropolregion Ruhr.

Auch der Schwerter Bahnhof soll davon profitieren, mit einem Zuschuss von 105.000 Euro. Über diesen Bescheid aus dem Ministerium für Verkehr schreibt der Schwerter Fraktionsvorsitzende Marco Kordt: „Das ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit für Bahnreisende und Pendler.“

Kann sich die Bundespolizei demnächst live zuschalten?

Nordrhein-Westfalen solle wieder Bahnland werden, so die Fraktion. „Wir möchten, dass die Menschen das gute Schienennetz im Revier nutzen. Dazu müssen unsere Aushängeschilder für den Bahnverkehr sauber, modern und sicher sein.“

An den ausgewählten Bahnhöfen im Ruhrgebiet können für rund 2,5 Millionen Euro Videokameras angebracht werden. Die Videokameras sollen eine abschreckende Wirkung haben hinsichtlich Vandalismus und anderer Delikte, heißt es. Und sie sollen auch der Kriminalitätsaufklärung dienen. Mehr noch: Die Bundespolizei soll die Möglichkeit haben, sich an einigen Bahnhöfen live zuschalten zu können, um das Geschehen vor Ort zu verfolgen.

Dadurch werde die objektive und subjektive Sicherheit an Bahnhöfen verbessert, ist sich die CDU Schwerte sicher. „Alle Reisenden sollen zu jeder Zeit, vor allem in den Abendstunden, ein sicheres Gefühl und einen guten Aufenthalt haben“, so Kordt.

Bahnhof in Schwerte begutachten

Was genau am Schwerter Bahnhof geschehen wird, das steht aktuell aber noch nicht fest. „Diese Fördermittel sind ausschließlich für erhöhte Sicherheit in und um den Bahnhofsbereich. Was wo genau gemacht wird, das wird noch festgelegt“, so Kordt auf Anfrage der Redaktion.

Welches Schutzkonzept für den Bahnhof sinnvoll wäre, das liege in den Händen von Fachleuten. „Die werden den Bahnhof und den Bahnhofsbereich begutachten und entsprechend entschieden. Dann gibt es den Bescheid, welche Maßnahmen vorgenommen werden.“

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Obwohl nicht in Dortmund geboren, bin ich doch eng mit dieser Perle des Ruhrpotts verbunden. Eine Stadt durch die Augen eines Journalisten kennenzulernen, das fasziniert mich. Seit Oktober 2017 arbeite ich für die Ruhrnachrichten und bin seit April 2020 Volontärin.
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