Corona am FBG in Schwerte: Weitere Tests und Warten auf Ergebnisse

hzInfizierte Lehrerin

Hat sich Corona am Friedrich-Bährens-Gymnasium in Schwerte verbreitet oder bleibt es bei einer infizierten Lehrerin? Gewissheit gibt es erst am Donnerstag. Derweil gehen die Tests weiter.

Schwerte

, 19.08.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Etwa 40 Personen werden getestet, vor allem Schüler, vor allem aus unteren Jahrgängen, dazu ein paar Lehrer. All die Menschen eben, die Kontakt hatten zur Lehrerin am Friedrich-Bährens-Gymnasiums in Schwerte, die Anfang der Woche einen positiven Coronatest hatte.

Viele Mädchen und Jungen mussten daraufhin am Dienstagmittag zur Aula kommen, wo das mobile Testteam des Kreis-Gesundheitsamtes wartete und Abstriche nahm.

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Testergebnisse doch erst am Donnerstag

Die Ergebnisse gab es nun doch nicht am Mittwoch, sondern erst am Donnerstag, wie Schulleiter Heiko Klanke auf Anfrage erläuterte. Die Begründung, die das Gesundheitsamt mitgeteilt habe: das aktuelle enorm große Testaufkommen.

Denn die Tester mussten nicht nur nach Schwerte zum FBG, sondern auch zu einer Grundschule nach Fröndenberg. Es gab Fälle in Seniorenheimen in Lünen und Unna sowie in einer Nicht-Senioren-Einrichtung in Selm, zudem an einer Grundschule in Lünen.

Und die Grundschulen gehen vor, wie Heiko Klanke das wiedergibt, was ihm das Gesundheitsamt so mitgeteilt habe: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Virus an Grundschulen verbreite, sei etwas größer als an weiterführenden Schulen. Denn in den Klassen eins bis vier sitzen die Kinder ja ohne Maske in den Klassenräumen. Ab Klasse fünf gilt in der Regel: Auch während des Unterrichts bleibt die Maske über Mund und Nase.

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Lob für Schüler und Eltern: „Alle sehr besonnen“

Einige der 40 Kontaktpersonen der FBG-Lehrerin waren übrigens doch noch nicht am Dienstag getestet worden. Denn, so Klanke, da sei es noch zu kurz nach einer möglichen Infektion gewesen. Sodass diese wenigen Personen erst am Mittwoch oder Donnerstag zu Coronatests gemusst hätten. Das sei allerdings mit den Betroffenen und den Eltern direkt schon so abgeklärt gewesen.

Generell lobt Klanke nicht nur die weiter gute Kommunikation mit dem Gesundheitsamt, sondern auch seine Schüler- und Elternschaft: „Alle gehen sehr besonnen und hoch professionell mit der Situation um.“

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