Kino in Ergste: Vorstellung von Kerkelings Kult-Komödie abgesagt

Kino in Ergste

Seit März pausiert das „Kino in Ergste“. Für den Herbst hatten die Macher Kerkelings Kult-Komödie „Der Junge muss an die frische Luft“ ausgesucht. Daraus wird nichts – trotz Corona-Konzept.

Ergste

, 08.11.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Szene aus „Der Junge muss an die frische Luft“.

Eine Szene aus „Der Junge muss an die frische Luft“. © picture alliance/dpa

Ein wenig Aufmunterung in dieser Zeit sollte der Leinwandspaß mit Hape Kerkeling bringen. Die Komödie „Der Junge muss an die frische Luft“ war einer der Knüller, die sich die Macher vom „Kino in Ergste“ für die neue Saison herausgesucht hatten.

Auch ein Corona-Schutzkonzept hatten sie sich für das Gemeindezentrum St. Monika, wo die Aufführungen über die Leinwand gehen, schon überlegt. Doch die aktuelle Entwicklung durchkreuzte auch diese Pläne.

Saison 2020/21 wird komplett abgesagt

Für den November sind Kulturveranstaltungen verboten. „Und wir wissen nicht, wie es im Dezember/Januar wird“, erklärt Ulrich Passavanti, Vorsitzender des Gemeindeförderwerks St. Monika: „Deshalb haben wir beschlossen, die Saison 20/21 abzusagen.“

Seit 23 Jahren ist das „Kino in Ergste“ eine der seltenen Möglichkeiten, in Schwerte einen Film auf großer Leinwand genießen zu können.

Seit 23 Jahren ist das „Kino in Ergste“ eine der seltenen Möglichkeiten, in Schwerte einen Film auf großer Leinwand genießen zu können. © Reinhard Schmitz (A)

Ursprünglich waren wie immer sechs Kinoabende während der dunklen Jahreszeit vorgesehen. Mit verkleinertem Publikum wollte man im Herbst wieder starten. Bei maximal 50 Personen hätten alle nötigen Abstände im Saal eingehalten werden können.

Dafür sollten die Filme jeweils zweimal hintereinander – um 18 und um 20 Uhr – gezeigt werden. Auch die Lizenz zum Abspielen der Filme war schon für den vorgesehenen Zeitraum gekauft.

Im Schnitt werden bei jeder Vorstellung 80 bis 100 Besucher gezählt. Besonders voll war es bei der Premiere des Heimatfilms "Hallöchen aus Ergste 2".

Im Schnitt werden bei jeder Vorstellung 80 bis 100 Besucher gezählt. Besonders voll war es bei der Premiere des Heimatfilms „Hallöchen aus Ergste 2“. © Reinhard Schmitz (A)


Anfang März hat das Kino in Ergste, das es seit 23 Jahren gibt, die bislang letzte Vorstellung gegeben. Jetzt planen Technik-Chef Lukas Passavanti und sein Team einen Neustart im Herbst nächsten Jahres.

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