Corona und Autofahren: Das gilt für Schwerter im Lockdown

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Corona führt zu einem erneuten Lockdown in Deutschland. Aber betreffen die neuen Maßnahmen auch Autofahrer? Ja, sagt der ADAC.

Schwerte

, 04.11.2020, 14:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei den neuen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist wohl nur wenigen bekannt, dass auch Autofahrer auf die Einhaltung der Regeln achten müssen. Deshalb rät der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) in Nordrhein-Westfalen auch beim Autofahren zu besonderer Vorsicht.

Der Beschluss von Bund und Ländern erlaubt Treffen in der Öffentlichkeit nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes (maximal zehn Personen). „Auch gemeinsame Autofahrten mit Personen außerhalb der Familie und des eigenen Hausstandes sollten auf ein Minimum beschränkt werden“, empfiehlt daher ADAC-Verkehrsexperte Dirk Krüger.

Autofahrten mit Personen aus fremden Haushalten

Auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – sollten laut Krüger alle Menschen derzeit generell verzichten. Das gilt gleichermaßen für überregionale Ausflüge und Reisen ins Ausland.

Bei unbedingt notwendigen Autofahrten mit Personen aus fremden Haushalten rät der Automobil-Club, im Fahrzeug einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Jetzt kommt das Problem: Der Fahrer muss darauf achten, dass sein Gesicht erkennbar bleibt. Ansonsten droht unter Umständen ein Bußgeld von 60 Euro.

„Bei handelsüblichen, richtig angelegten Masken ist das Gesicht im Normalfall noch zu erkennen, da gibt es eigentlich kein Problem“, sagt der Verkehrsexperte Krüger. Bei selbstgemachten Masken kann es jedoch vorkommen, dass diese das Gesicht zu sehr verdecken.

Brillen könnten beschlagen

Darüber hinaus sollten Brillenträger beachten, dass je nach Beschaffenheit des Mund-Nasen-Schutzes die Gläser beschlagen können. Die Masken dürfen die Sicht nicht beeinträchtigen.

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An der Tankstelle empfiehlt der Club, auch als Nicht-Dieselfahrer die bereitgestellten Diesel-Handschuhe zu verwenden oder eigene Handschuhe mitzuführen und beim Bezahlen im Kassenbereich auf den Mindestabstand von 1,5 Metern zu achten.

Zudem gilt auch an Tankstellen die Maskenpflicht. Fahrten zur Werkstatt, in die Waschanlage, zum Reifenwechsel oder zum TÜV sind nach wie vor möglich. Derzeit sehen die neuen Corona-Einschränkungen keine Schließungen vor.

Vorsicht im Carsharing-Auto

Wer beim Carsharing auf Nummer sicher gehen will, sollte laut Krüger den Innenraum desinfizieren. Dazu genügen nach Auskunft des Bundesamtes für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) normale Flüssigseifen oder Geschirrspülmittel.

Aggressivere Mittel dürfen nicht verwendet werden, die könnte Oberflächen beschädigen. Die Carsharing-Anbieter haben laut ADAC ihre Reinigungsintervalle verkürzt, um die Hygiene zu verbessern.

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