Das sagen Staatsanwalt und Gutachter zum Großbrand am Föhrenweg

hzFeuer am Föhrenweg

Gegen „Unbekannt“ wurde ermittelt nachdem in der Nacht zum 20. Juli ein Einfamilienhaus in Schwerte ausgebrannt war. Gesucht wurde auch nach Anhaltspunkten für einen Brandbeschleuniger.

Schwerte

, 19.09.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für immer ungeklärt bleibt wohl die Frage, wie der verheerende Brand in dem Einfamilienhaus am Föhrenweg entstanden ist. „Eine konkrete Brandursache ist nicht feststellbar“, sagte der zuständige Staatsanwalt Michael Burggräf (Hagen) auf Anfrage. Weil die Ermittlungsmöglichkeiten alle ausgeschöpft seien, werde das Verfahren voraussichtlich eingestellt. Im Gutachten des Brand-Sachverständigen, das der Staatswaltschaft vorliegt, hätten sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass gegebenenfalls ein Brandbeschleuniger die Ursache gewesen sein könnte. Wegen des hohen Zerstörungsgrades in dem Gebäude - so hatte es vorher schon vonseiten der Polizei geheißen - waren die Untersuchungen sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich.

Bei der Staatsanwaltschaft habe es keinen konkreten Tatverdacht gegen eine bestimmte Person gegeben, sagte Michael Burggräf. Die Ermittlungen liefen immer gegen „Unbekannt“: „Es gab keinen Beschuldigten.“

Das Einfamilienhaus am Föhrenweg war in der Nacht zum 20. Juli komplett ausgebrannt. Die Feuerwehr war gegen 2 Uhr alarmiert worden. Sie konnte nur noch verhindern, dass die Flammen auf die sehr eng angrenzenden Nachbarhäuser übergriffen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Hausbesitzer und seine Tochter waren während des Infernos nicht zu Hause gewesen.

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