Der Fashion-Store am Senningsweg ist zu - so plant der Inhaber jetzt weiter

Markenkleidung

Jetzt ging es doch ganz schnell. Die Türen des Fashion Stores am Senningsweg öffnen sich seit Anfang Mai nicht mehr. Der Inhaber hat aber Pläne, wie er weiter Markenware an Kunden bringt.

03.05.2019, 12:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Fashion-Store am Senningsweg ist zu - so plant der Inhaber jetzt weiter

Der Fashion-Store am Senningsweg ist seit Anfang Mai zu. © Theobald-Block

Fünf Jahre lang verkaufte der Schwerter Geschäftsmann, der seinen Namen nicht in den Medien lesen möchte, in dem ehemaligen Aldi am Senningsweg in Bahnhofsnähe Markenkleidung zu niedrigen Preisen. Doch jetzt musste er den Verkauf aufgeben, obwohl die Geschäfte gut liefen. Denn für den Betrieb liegt keine Genehmigung vor, da der Bebauungsplan Senningsweg keine zentren- und nahversorgungsrelevanten Sortimente zulässt. Der Bebauungsplan ist seit Juni 2017 rechtskräftig.

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Mobiler Popup-Verkauf angedacht

Seitdem wusste der Geschäftsinhaber auch, dass er den Standort verlassen muss. Auf eine Bitte um Aufschub bis Ende 2019, die er der Stadt vor vier Wochen geschrieben habe, habe er noch keine Antwort, sagt er. Deshalb hat er jetzt gehandelt. „Es macht ja keinen Sinn, mir die Ware hinzulegen, die ich dann doch nicht mehr hier verkaufen kann,“ sagte er am Freitag sichtlich geknickt vor den dunklen Fenstern seines ehemaligen Ladens.

Einige Kunden seien auch Donnerstag und Freitagvormittag noch gekommen, um noch ein Schnäppchen zu machen. Die habe er aber wegschicken müssen.

Eine neue Ladenfläche möchte er vorerst nicht anmieten - zumindest nicht dauerhaft. Denkbar sei aber ein sogenannter Popup-Verkauf, bei dem für wenige Tage eine Halle zum Verkauf angemietet wird. Die Termine werden den Kunden dann via Faceook unter dem Account Labels4all mitgeteilt. Auch der Verkauf über Ebay geht weiter.

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