Dicke Rauchwolke: An der Böschung der Autobahn A1 in Schwerte brennen Gras und Strauchwerk

Feuerwehr Schwerte

Zu einem Böschungsbrand an der A1 nach Köln wurde die Feuerwehr alarmiert. Es ist einem glücklichen Zufall zu verdanken, dass die Autobahn nicht komplett gesperrt werden musste.

Schwerterheide

, 31.07.2019, 16:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dicke Rauchwolke: An der Böschung der Autobahn A1 in Schwerte brennen Gras und Strauchwerk

Der rechte Fahrstreifen der A1 nach Köln war gesperrt, als die Feuerwehr den Böschungsbrand in Höhe des Brunsiepens bekämpfte. © Feuerwehr Schwerte

Der Gestank wie bei einem großen Osterfeuer war auf der halben Schwerterheide zu riechen: An der Böschung der Autobahn A1 in Richtung Köln sind am Dienstag auf einer Länge von 150 Metern Gras und Strauchwerk in Brand geraten. Um 13.10 Uhr - so Einsatzleiter Wilhelm Müller - wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit Hauptamtlicher Wache und Löschzug Mitte ausrückte.

Als die Retter ankamen, stellten sie starke Rauchentwicklung fest. Glücklicherweise trieb der Wind die Qualmwolke von der Fahrbahn weg, so dass die Autobahn nicht komplett gesperrt werden musste.

Ursache noch unklar

Es reichte, dass die Polizei den rechten der drei Fahrstreifen abriegelte, damit die Feuerwehr von dort zum Löschangriff ansetzen konnte. Dieser dauerte etwa eine Dreiviertelstunde. Danach wurden weitere Löscharbeiten von der angrenzenden Straße Brunsiepen aus vorgenommen. Denn auch auf dieser Seite der Böschung, die eigentlich durch die Lärmschutzwand abgetrennt ist, hatte es weitergebrannt.

Was das Feuer ausgelöst hatte, konnte der Feuerwehrchef nicht sagen. Es muss noch nichtmal eine achtlos aus einem Fahrzeug geworfene Zigarettenkippe gewesen sein. An der Einsatzstelle bemerkte Müller auch viele Glasscherben auf dem Erdboden. Diese können bei starkem Sonnenlicht die Strahlen bündeln und wie ein Brennglas wirken, so dass man sie schon aus diesem Grund niemals liegenlassen sollte.

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