Diebstahl am Freischütz: Täter hatten es auf Rohre und Kabel abgesehen

Polizei in Schwerte

Wiederholungstäter hatten sich seit Donnerstag an Freischütz und Kletterwald zu schaffen gemacht. In drei Nächten versuchten sie Rohre und Kabel zu stehlen. Die Betreiber wollen reagieren.

Schwerte

, 18.04.2020, 17:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Regenrinnen und Stromkabel haben die dreisten Vandalen am Freischütz in Schwerte zerstört.

Regenrinnen und Stromkabel haben die dreisten Vandalen am Freischütz in Schwerte zerstört. © Freischütz

In gleich drei Nächten kamen die Diebe auf das Gelände des Freischütz. „Vorgestern hat es angefangen, heute Morgen habe ich dann zum dritten Mal Schäden beobachtet“, sagt Michael Barkhofen, Hausmeister des Freischütz.

Zuerst hätten die Täter versucht, bei den Fahrgeschäften auf dem Gelände verschiedene Stromkabel zu klauen. In den Nächten zu Freitag (17. April) und Samstag (18. April) haben sie dann mehrere Fallrohre der Regenrinnen mitnehmen wollen.

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„Was die sich davon versprochen haben, weiß ich nicht“, so Barkhofen. Eine erste Vermutung ginge in Richtung Kupferschrott. Bei seinen Hausumgehungen musste er an jedem Morgen entdecken, dass sich Unbekannte auf dem Gelände zu schaffen gemacht hatten. Darauf hin habe er direkt die Polizei gerufen und die Fälle zur Anzeige gebracht.

Betreiber wollen schnell eine Videoüberwachung installieren

Auf der Facebook-Seite des Freischützes wurden außerdem Fotos von den Schäden veröffentlicht. „Als wenn wir nicht gerade schon genug Probleme hätten“, heißt es dort mit Verweis auf den Lockdown in der Corona-Krise. „Jetzt muss wohl doch als erstes die Videoüberwachung installiert werden.“

Eine Userin kommentierte außerdem: „Irgendeiner scheint Euch schaden zu wollen. In der Hafenkantine war es ja auch.“ Das konnte Michael Barkhofen nicht bestätigen.

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