Doch keine Einigung: DRK-Kreisverband bleibt Träger der Kita Gänsewinkel in Schwerte

Lebenszentrum Königsborn sagt ab

Doch kein Trägerwechsel in der Kita Gänsewinkel in Schwerte: Auch im Kindergartenjahr 2019/20 wird die Kita vom DRK-Kreisverband Unna betrieben. Das Lebenszentrum Königsborn sagte ab.

Schwerte

, 04.06.2019, 13:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Doch keine Einigung: DRK-Kreisverband bleibt Träger der Kita Gänsewinkel in Schwerte

Das Schild kann hängen bleiben. Die Kita Gänsewinkel wird auch im Jahr 2019/20 vom DRK-Kreisverband Unna betrieben. © Björn Althoff

Am Dienstagmittag schrieb die Stadt Schwerte dazu: „Die Kindertageseinrichtung Gänsewinkel wird weiterhin in der Trägerschaft des DRK-Kreisverbandes Unna stehen. Das Lebenszentrum Königsborn sieht sich aktuell nicht in der Lage, die Kita zum 1. August 2019 zu übernehmen. So war es zunächst vorgesehen, nachdem das DRK die Trägerschaft gekündigt hatte.“

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Schwerte habe demnach beiden Trägern eine Frist für Erklärungen gesetzt, „ob denn nun der Betriebsübergang vollzogen werden kann“. Damit habe nicht nur die Stadt Planungssicherheit haben wollen. Damit habe man auch „Eltern und Erzieherinnen Klarheit verschaffen wollen“, hieß es.

Die Erklärungen seien am Montag im Rathaus eingegangen. Vom DRK hieß es: Man könne die Trägerschaft der Kita Gänsewinkel über das laufende Kindergartenjahr hinaus übernehmen. Diese Aussage habe sich in einem Telefonat verfestigt, das Bürgermeister Dimitrios Axourgos mit Michael Makiolla führte. Der Landrat ist Vorsitzender im DRK-Kreisverband Unna.

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Lebenszentrum Königsborn schaltete sogar das Ministerium ein

Das Lebenszentrum Königsborn teilte der Stadt indes mit, dass eine kurzfristige Lösung nicht möglich sei. Dabei geht es im Kern um eine kommunale Zusatzversorgung als Absicherung für die Erzieherinnen. Während das DRK in die Kommunale Versorgungskasse einzahlt, kann das ein anderer Träger nicht einfach so fortführen, wenn er für seine Mitarbeiterinnen in andere Versorgungskassen einzahlt.

Mit diesem Thema beschäftige sich „auf Intervention des Lebenszentrums aktuell auch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW“, so die Stadt Schwerte – ein Ergebnis ist nicht in Sicht.

Der Jugendhilfeausschuss im Rat der Stadt Schwerte wird sich am 26. Juni mit dieser Thematik befassen.“

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