Vieles aus der 35-jährigen Geschichte der Sterbe- und Trauerbegleitung „Die Brücke" erfährt die 2. Vereins-Vorsitzende Ilse Colombo (l.) von der Ehrenvorsitzenden und Mitgründerin Antje Drescher (r.). © Reinhard Schmitz
35 Jahre „Die Brücke“

Ein Leben auf Abruf, wenn irgendwo der Tod anklopft

Vor 35 Jahren war Antje Drescher die erste Aktive, als sie die Sterbebegleitung „Die Brücke“ gründete. Das Interesse entstand als i-Dötzchen – durch einen traurigen Vorfall in der Schule.

Wenn er vergeblich an der Wohnungstür klingelte, war dem Enkel sofort klar: „Die Oma ist weg. Da stirbt wieder jemand.“ Stets einsatzbereit, wenn ein Mensch kurz vor dem Ende seines Lebens nicht allein sein durfte, war Antje Drescher fast 35 Jahre lang. Die Sterbe- und Trauerbegleitung „Die Brücke“, deren Vorsitz sie erst vor einem Jahr aus gesundheitlichen Gründen abgeben musste, ist ihr Lebenswerk.

Als i-Dötzchen hatte sie die erste Begegnung mit dem Tod

Keimzelle war 1986 die Gruppe „Zuhause sterben“

Seminare auf Juist gab es regelmäßig bis zur Corona-Zeit

Grundsatz: Mit Begleitung von Sterbenden kein Geld verdienen

Mittlerweile ist die Arbeit – außer im Krankenhaus – wieder möglich

Über den Autor
Redakteur
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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Reinhard Schmitz

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