Eine Zeiteise in die Vergangenheit von Ergste

Mehr als 900 Jahre alt

Mehr Schafe am Ruhrufer als Häuser im Hintergrund. Ziemlich einsam auf weiter Flur scharen sich ein paar Fachwerkhöfe um den Turm der Johanniskirche. Bauerndorf-Charakter prägte Ergste vor den großen Siedlungswellen nach dem Zweiten Weltkrieg. Von diesen Zeiten erzählen alte Bilder, die Friedrich-Wilhelm Vogt in seinem Archiv lagert. Wir zeigen die schönsten in einer Fotostrecke.

ERGSTE

, 25.08.2015, 18:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zu einer Zeitreise mit historischen Bildern lädt die Initiative "Ergste und wir" für Mittwoch, 28. Oktober, ins Evangelische Gemeindehaus, Auf dem Hilf, ein.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So sah es früher in Ergste aus

Mehr Schafe am Ruhrufer als Häuser im Hintergrund. Ziemlich einsam auf weiter Flur scharen sich ein paar Fachwerkhöfe um den Turm der Johanniskirche. Bauerndorf-Charakter prägte Ergste vor den großen Siedlungswellen nach dem Zweiten Weltkrieg. Von diesen Zeiten erzählen alte Bilder, die Friedrich-Wilhelm Vogt in seinem Archiv lagert. Wir zeigen die schönsten in einer Fotostrecke.
25.08.2015
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Ein Empfang mit Marschmusik in der Preußenzeit am noch jungen Bahnhof Ergste.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Nach der Hausschlachtung freute sich der ganze Bauernhof auf frische Blutwurst und ein Stück Fleisch.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Mit staunenden Augen und weit aufgerissenen Mündern verfolgten die jungen Ergster das Auflassen der Brieftauben aus den geflochtenen Weidenkörben.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Landleben prägte Ergste vor dem Zweiten Weltkrieg.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Landleben pur prägte das Dorf Ergste, bevor es nach dem Zweiten Weltkrieg durch Zuzüge rasant wuchs.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Die Jugendherberge auf dem Bürenbruch am Michaelisweg war nach dem Zweiten Weltkrieg ein beliebtes Quartier für Wanderer und Schulklassen.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Für die Brieftauben wurde eine Villa auf Stelzen gebaut, die dem Fuchs keine Chance ließ.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
In eine Matschwüste verwandelte jeder Regen die Ergster Straßen, als sie noch nicht gepflastert oder asphaltiert waren.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Die Kornbrennerei Hidding versorgte nicht nur die Ergster mit Hochprozentigem.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Über einen eigenen Fuhrpark zur Auslieferung ihrer Schnäpse verfügte die Kornbrennerei Hidding.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Nicht bei Esel Eckey auf der Schwerterheide, sondern vor der Bäckerei Vogt in Ergste erfreuten sich die Kinder beim Ritt auf dem Grautier.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Die ersten Omnibusse der Märkischen Verkehrsgesellschaft, die früher Iserlohner Kreisbahn hieß, hielten vor dem damaligen Gasthof Hengstenberg.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Für ihre Übungen verfügte die Ergster Feuerwehr über einen eigenen Steigerturm in der Nähe der Johanniskirche.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Für den Bau der Ruhrtalstraße wurde in den 30er-Jahren extra eine Lorenbahn verlegt.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
Union-Bier schenkte die Gaststätte im Ergster Bahnhof in der Wirtschaftswunderzeit aus. Im Hintergrund half ein Ladekran beim Füllen der Güterwaggons.© Foto: Sammlung Friedrich-Wilhelm Vogt
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Ab 18.30 Uhr werden zwei ausgewiesene Experten von der Entwicklung des mehr als 900-jährigen Ortsteils berichten: der "Ergste und wir"-Gründer Friedrich-Wilhelm Vogt und der Westhofener Ortsheimatpfleger Lothar Meißgeier, der auf dem Bürenbruch aufgewachsen ist.

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