Statt sie in Polen würdig beisetzen zu können, musste Anna Maria Wolf die Urne mit der Asche ihrer Freundin fast zwei Monate zu Hause aufbewahren.
Statt sie in Polen würdig beisetzen zu können, musste Anna Maria Wolf (rechts) die Urne mit der Asche ihrer Freundin fast zwei Monate zu Hause aufbewahren. © privat/Schmitz (A)
Rathaus machtlos

Urne in Wohnung von Anna Maria Wolf: Verstorbene Freundin konnte wochenlang nicht beerdigt werden

Vom „Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars“ sang Reinhard Mey. Da kannte er die EU-Bürokratie nicht. Die bremste die Beerdigung einer Schwerterin aus. Die Urne stand in einer Privatwohnung.

Eigentlich sollte die Urne nicht monatelang zu Hause auf dem Elektro-Kamin stehen. Eigentlich sollte sie längst in der Heimaterde beigesetzt sein. Aber die EU-Bürokratie bremste Anna Maria Wolf aus, den letzten Willen ihrer Freundin zu erfüllen, die kurz vor Weihnachten in Schwerte gestorben war.

Anna Maria Wolf wollte die Urne selbst nach Polen bringen

Eine Scheidung gilt nicht in jedem Land, eine Eheschließung schon

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Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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