Für die 300 Hoesch-Mitarbeiter in Schwerte gibt es wieder Hoffnung

hzNach Insolvenzantrag

Die Gläubigerversammlung am Donnerstag sollte über das Schicksal von Hoesch Schwerter Profile entscheiden. Ein Beschluss fiel nicht. Doch es gibt wieder Hoffnung für die Beschäftigten.

Schwerte

, 28.05.2020, 20:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Viel war nicht zu erfahren, am Ende der Sitzung des Gläubigerausschusses von Hoesch Schwerter Profile. Dabei sollte die Versammlung am Donnerstag eigentlich eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Schwerter Traditionsunternehmens bringen.

Die in Finanznot geratene Firma, die im Dezember vergangenen Jahres Insolvenzantrag gestellt hatte, bekommt nun offensichtlich eine Schonfrist.

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„Glücklicher Umstand“

„Ein glücklicher Umstand hat uns in die Lage versetzt, die Entscheidung noch einmal vertagen zu können“, hieß es nach der Versammlung. Ob ein neues Kaufangebot im Raum steht? Das ist wahrscheinlich, aber bestätigt wurde das nicht.

Aus Unternehmenskreisen hieß es noch in der vergangenen Woche, man habe nur noch einen Interessenten. Jetzt scheint sich offensichtlich doch eine weitere Lösung aufgetan zu haben.

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60 Mitarbeiter schon gekündigt

Noch Ende April hatte Jens Mütze von der zuständigen Geschäftsstelle der IG Metall in Hagen erklärt: Bis jetzt könne sich das Unternehmen aus eigener Kraft halten.“ Im März hatte der Insolvenzverwalter 60 Hoesch-Mitarbeiter gekündigt. Die Belegschaft des Unternehmens wurde von 394 Mitarbeitern auf etwas über 300 heruntergefahren. Deren Gehälter werden, seit im März das Insolvenzgeld des Arbeitsamtes ausgelaufen ist, wieder aus der Unternehmenskasse gezahlt.

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