Geheimnisvoller Park in der Schwerter Innenstadt und und vom Siezen beim Altherrentennis

hzWochenrückblick

Ein geheimnisvoller Privatpark tut sich mitten in der Stadt auf. Und ab 50 wird man beim Tennis offensichtlich respektvoll gesiezt. Das erlebten unsere Mitarbeiter in dieser Woche.

Schwerte

, 02.06.2019 / Lesedauer: 4 min

Jeder Tag ist neu. Jeder Tag bringt eine neue Erkenntnis – auch für die Mitarbeiter in unserer Redaktion. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen unsere persönlichen Erkenntnisse der vergangenen Woche. Subjektiv, so wie die Journalisten es bei ihrer Arbeit nicht tun. Doch Vieles von dem, was wir recherchieren, bewegt uns genauso wie Sie – dienstliches und privates Engagement.

Aaron Schlüter: Wie die Zeit vergeht

Geheimnisvoller Park in der Schwerter Innenstadt und und vom Siezen beim Altherrentennis

© Schlüter

In dieser Woche hatte das jüngste Mitglied meiner Familie Geburtstag. Benito, ein schwarzer Zwergpudel, ist mittlerweile 6 Jahre alt. Das entspricht 42 Hundejahren. Erst konnte ich das gar nicht fassen, denn Benito sieht noch immer aus wie ein Welpe und benimmt sich auch noch so. Er rennt immer wie von der Tarantel gestochen durch unseren Garten, versucht, ständig irgendeinen Quatsch zu fressen und hört nur dann, wenn ihm gerade der Sinn danach steht. Die letzten sechs Jahre kamen mir sowieso höchstens wie sechs Monate vor. Wie auch immer, ich hoffe, dass ich mich im fortgeschrittenen Alter auch noch so jung fühle, wie unser Pudel.

Isabell Pietron: Prima Wetter.... für Allergiker

Geheimnisvoller Park in der Schwerter Innenstadt und und vom Siezen beim Altherrentennis

© Foto: Bernd Paulitschke

In den letzten Wochen musste ich immer wieder aufs Neue die Erfahrung machen, dass man sich auf das Wetter und schon gar nicht auf die Wettervorhersage verlassen kann. Das Wetter im Mai war bekanntlich sehr wechselhaft mit viel Regen. Mal zieht man sich zu dünn an und mal zu dick. Hoffen wir mal, dass das Wetter sich bald für eine Richtung entscheidet. Das Wochenende verspricht erst mal Sonne pur: Des einen Freud, des anderen Leid. Der Sommer steht uns auch erst noch bevor. Die Allergiker freuen sich bei diesen Aussichten wahrscheinlich schon auf die kälteren Monate Ende des Jahres.

Heiko Mühlbauer: Geheimnisvolle Idylle mitten in der City

Geheimnisvoller Park in der Schwerter Innenstadt und und vom Siezen beim Altherrentennis

© Heiko Mühlbauer

Selbst alte Schwerter wollten mir das nicht glauben. Es gibt in der Innenstadt eine grüne Oase von 5200 Quadratmetern. Allerdings, und das ist die schlechte Nachricht, man darf das Grundstück nicht betreten. Ich hätte es auch gar nicht entdeckt, wenn nicht ein Investor hier drei große Wohnblocks errichten wollte. Und so gab es eine Besichtigung mit geneigten und weniger geneigten Vertretern der Politik und noch weniger geneigten Nachbarn einer parkähnlichen Idylle mitten in der Innenstadt mit hohen Bäumen, einer Streuobstwiese und einem geheimnisvollen Grabmal, wie in einem Abenteuerroman für Kinder.

Reinhard Schmitz: Ein Team seit 20 Jahren

Geheimnisvoller Park in der Schwerter Innenstadt und und vom Siezen beim Altherrentennis

Der Polo auf einem Ausflug in die Sächsische Schweiz. © Reinhard Schmitz

Er läuft und läuft und läuft. Ein VW eben. Wie gut, dass ich der Verlockung der staatlichen „Abwrackprämie“ in der Wirtschaftskrise 2009 damals widerstanden habe. Seit genau 20 Jahren sind mein grüner Polo und ich quasi unzertrennlich. Viele Jahre lang war seine weiteste Tour vom VW-Werk Emden, wo ich in das Spanien gebaute Auto abgeholt hatte. Es kannte kaum mehr als Schwerte. Auf seine alten Tage – und weil ich keinen Zweit-Golf mehr als Familienkutsche brauche – begleitet es mich zu Urlaubszielen. Nach Tschechien, nach Polen, nach Holland. Ob ich ihn in diesem Sommer zur Feier des Geburtstags mal Österreich zeigen sollte?

Annette Theobald-Block: Kirche ganz lebensnah

Geheimnisvoller Park in der Schwerter Innenstadt und und vom Siezen beim Altherrentennis

© picture alliance/dpa

Kürzlich war ich bei einer Konfirmation in der Klosterkirche in Vechta. Die Kirche überraschte mich mit ihrer wandelbaren Geschichte. Kloster und Kirche, die sich aneinanderschmiegen, wurde im 17. Jahrhundert von Franziskanern erbaut. 1812 wurde das Kloster aufgelöst, Protestanten und Katholiken verhinderten gemeinsam den Abriss der Kirche. Seitdem wird sie von beiden Glaubensrichtungen genutzt. In dem Kloster ist bis heute eine Frauenhaftanstalt untergebracht. Und so lebensnah wie die Gemeinden leben, ist auch ihr Umgang mit Kindern im Gottesdienst. Damit die sich nicht langweilen, gibt es eine vielgenutzte Spielecke.

Michael Dötsch: Man ist nicht mehr der Jüngste

Geheimnisvoller Park in der Schwerter Innenstadt und und vom Siezen beim Altherrentennis

© Bernd Paulitschke

Ich bin 53. Und ich habe eigentlich auch kein Problem mit meinem Alter. Aber manchmal ist es dann doch bitter, knallhart damit konfrontiert zu werden, dass man nicht mehr der Jüngste ist. Kürzlich beim Tennis zum Beispiel, als ich bei einem Mannschaftsspiel der ersten Herrenmannschaft aushelfen durfte. Alles junge Burschen um mich rum, mein Gegner war ganze 17 Jahre jung. Okay, 36 Jahre Altersunterschied – aber dass er mich bei der Seitenwahl vor Matchbeginn gesiezt hat, hat mich dann doch geschockt. Aber die Strafe folgte auf dem Fuße: Hab‘ mit gepflegtem Altherrentennis 6:2, 6:1 gewonnen!

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