Geldautomat am Schwerter Bahnhof in die Luft gesprengt

SCHWERTE Die Vorderwand des Geldautomaten war gut zehn Meter durch die Bahnhofshalle geflogen. Zehn Fenster im ersten Stock hielten ebenfalls dem Explosionsdruck nicht stand. In der Nacht zu Freitag sprengten Unbekannte den Geldautomaten am Schwerter Bahnhof.

von Von Heiko Mühlbauer

, 05.11.2005, 08:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Geldautomat am Schwerter Bahnhof in die Luft gesprengt

Am 4. November 2005 sprengte die Bande den Geldautomaten am Schwerter Bahnhof.

„Die Täter haben mit einem Gas-Druckluft-Gemisch den Automaten gesprengt“, erläuterte Polizeisprecherin Ute Hellmann später. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung mit Hubschrauber-Suche blieb das Trio samt seiner Beute verschwunden. Wie hoch die ist, wollte die Polizei nicht sagen. Doch eine Bande von Geldautomaten-Sprengern, die im Spätsommer in Norddeutschland unterwegs war, erbeutete im Schnitt mehr als 10000 Euro pro Automat. Bahnhof blieb bis Mittag gesperrt Weit über dieser Höhe dürfte aber der angerichtete Schaden liegen. Die Polizei schätzte ihn auf über 50.000 Euro. Zehn Fenster im Obergeschoss des Bahnhofs hielten dem Luftdruck nicht stand und der etwa 20000 Euro teure Automat wurde komplett zerfetzt. Der Bahnhof blieb bis in die Mittagsstunden gesperrt. Während die Tatortexperten der Polizei Spuren sicherten, wurden die Fahrgäste vom Bahnpersonal abgefangen und in Richtung Ladestraße geschickt. Von dort kletterten die Pendler und Wochenendausflügler über die Gleise zum Bahnsteig. Die meisten nahmen es mit Humor, wie Michael Niggemeyer, der mit seinem Kegelclub „Ballermann 7“ in Richtung Willingen unterwegs war. Außerdem packte das Bahnpersonal kräftig mit an und schleppte selbst die mobile Bar der Kegelbrüder zum Bahnsteig. Glastür hätte Täter nicht abgehalten Seit einiger Zeit wird der Bahnhof nachts nicht mehr abgeschlossen. „Die Glastür hätte Täter, die so massiv vorgehen, ohnehin nicht abgehalten“, betonte Bahnsprecher Torsten Nehring. Man sei froh, so Nehring weiter, dass kein Zug ausfallen musste. Zumal vor zwei Wochen wegen der entgleisten Methan-Waggons schon einmal der Berufsverkehr erheblich gestört worden war. Der Geldautomat in der Bahnhofshalle gehört der GE Moneybank aus Hannover, die außerhalb ihres Filialnetzes bundesweit rund 500 Geldautomaten an Autobahntankstellen und Bahnhöfen betreibt.

„Die Täter haben mit einem Gas-Druckluft-Gemisch den Automaten gesprengt“, erläuterte Polizeisprecherin Ute Hellmann später. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung mit Hubschrauber-Suche blieb das Trio samt seiner Beute verschwunden. Wie hoch die ist, wollte die Polizei nicht sagen. Doch eine Bande von Geldautomaten-Sprengern, die im Spätsommer in Norddeutschland unterwegs war, erbeutete im Schnitt mehr als 10000 Euro pro Automat. Bahnhof blieb bis Mittag gesperrt Weit über dieser Höhe dürfte aber der angerichtete Schaden liegen. Die Polizei schätzte ihn auf über 50.000 Euro. Zehn Fenster im Obergeschoss des Bahnhofs hielten dem Luftdruck nicht stand und der etwa 20000 Euro teure Automat wurde komplett zerfetzt. Der Bahnhof blieb bis in die Mittagsstunden gesperrt. Während die Tatortexperten der Polizei Spuren sicherten, wurden die Fahrgäste vom Bahnpersonal abgefangen und in Richtung Ladestraße geschickt. Von dort kletterten die Pendler und Wochenendausflügler über die Gleise zum Bahnsteig. Die meisten nahmen es mit Humor, wie Michael Niggemeyer, der mit seinem Kegelclub „Ballermann 7“ in Richtung Willingen unterwegs war. Außerdem packte das Bahnpersonal kräftig mit an und schleppte selbst die mobile Bar der Kegelbrüder zum Bahnsteig. Glastür hätte Täter nicht abgehalten Seit einiger Zeit wird der Bahnhof nachts nicht mehr abgeschlossen. „Die Glastür hätte Täter, die so massiv vorgehen, ohnehin nicht abgehalten“, betonte Bahnsprecher Torsten Nehring. Man sei froh, so Nehring weiter, dass kein Zug ausfallen musste. Zumal vor zwei Wochen wegen der entgleisten Methan-Waggons schon einmal der Berufsverkehr erheblich gestört worden war. Der Geldautomat in der Bahnhofshalle gehört der GE Moneybank aus Hannover, die außerhalb ihres Filialnetzes bundesweit rund 500 Geldautomaten an Autobahntankstellen und Bahnhöfen betreibt.

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