Grundsanierung und Umbau für vier Millionen Euro geplant

St. Viktor

SCHWERTE Mit Millionenaufwand wird die Viktorkirche von innen und außen grundsaniert. Gleichzeitig soll sie mit Teeküche, WC-Anlagen und abtrennbaren Sitzmöglichkeiten besser für die Gemeindearbeit nutzbar werden.

von Von Reinhard Schmitz

, 02.07.2009, 21:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Grundsanierung und Umbau für vier Millionen Euro geplant

Vier Millionen Euro stehen für die Sanierung der St. Viktor-Kirche zur Verfügung.

Da St. Viktor wie alle stadtprägenden Gotteshäuser auf jeden Fall erhalten bleiben soll, werde die Überholung "mit ganz hoher Priorität" verfolgt, betont Henz. Die genauen Kosten lassen sich noch nicht ermitteln, da dem Kirchenkreis erst eine Grobkalkulation für die bloße Instandhaltung vorliegt. Für die vergleichbare Sanierung der Bauernkirche in Iserlohn mussten aber rund 2,5 Mio. Euro aufgewendet werden. "Wir müssen durch Veräußerung Geld zusammentragen", verdeutlicht Henz, wie wichtig der Verkauf von Gemeindehäusern ist. Allerdings sei dies ein Prozess, der mindestens zehn Jahre dauern werde. In Villigst und Geisecke blieben auf lange Sicht Zweigstellen erhalten.

Überhaupt muss geklärt werden, welche Angebote künftig zentral und welche vor Ort stattfinden. "Seelsorgebezirke wird es geben", erklärt der Superintendent. Andererseits erweisen sich Gemeindeglieder als mobil, wenn das Angebot stimmt: "An zielgruppenorientierter Arbeit sind viele interessiert." "Das ist eine wunderbare Kirche", schwärmt Henz von St. Viktor: "Wenn sie in Stand gesetzt ist, wird sie leisten, was wir brauchen."

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