Beim Anstehen vor der Metzgerei Wilkes an der Bahnhofstraße erhielt Giorgio Pardo (60) den Anstoß für die Hilfsaktion der Katholischen Italienischen Gemeinde Schwerte.
Beim Anstehen vor der Metzgerei Wilkes an der Bahnhofstraße erhielt Giorgio Pardo (60) den Anstoß für die Hilfsaktion der Katholischen Italienischen Gemeinde Schwerte. © Reinhard Schmitz
Corona in Schwerte

Hungernde Kinder: Gemeinde sammelt Spenden für Corona-Opfer in Italien

Kein Essen für die Kinder, weil staatliche Hilfen auf sich warten lassen? Die Nachrichten aus Italien ließen Giorgio Pardo nicht ruhen. Er mobilisierte die Katholische Italienische Gemeinde.

Verzweifelte Väter, die nicht mehr wissen, wie sie ihre Kinder ernähren sollen, weil sie durch die Coronakrise ihren Job verloren haben. Erschütternd waren die Nachrichten, die Giorgio Pardo auf Italienisch ins Ohr geflüstert wurden, als er mit seiner Mundschutzmaske in der Schlange vor der Metzgerei Wilkes anstand. „Wenn es so ist, wie ich auch Süditalien gehört habe, dann würde ich gerne helfen“, sagte die Stimme weiter. Die zufällige Begegnung an der Bahnhofstraße war der Anstoß für eine großangelegte Spendenaktion.

Spenden sollten ohne Umweg bei den Bedürftigen ankommen

Gemeinde konnte rund 2000 Euro als Spende überweisen

Dankesbrief aus Sizilien: Vielen Menschen Hoffnung gegeben

Über den Autor
Redakteur
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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