Hurrikan auf Kuba – Schule meldet: FBG-Reisegruppe ist wohlauf

Redakteur
Ein amerikanischer Oldtimer fährt an vom Hurrikan «Ian» umgestürzten Strommasten vorbei. © picture alliance/dpa/AP
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Es war ein Schreckmoment für die Angehörigen daheim. Über Kuba tobt Hurrikan „Ian“. Laut Medienberichten ist die gesamte Insel von der Stromversorgung abgeschnitten. Und das ausgerechnet, als eine Schülergruppe des Friedrich-Bährens-Gymnasiums dort zum Schüleraustausch war. Aber schon am Mittwoch (28.9.) gab die Schule auf Nachfrage Entwarnung.

Man habe die Gruppe telefonisch erreicht, alle seien wohlauf. Die Reisegruppe befinde sich bereits auf dem Rückweg und werde am Abend in Deutschland erwartet.

Hilfe bei Solarprojekt

Am 14. September war eine Schülergruppe, die von Schulleiter Heiko Klanke begleitet wurde, nach Kuba aufgebrochen, um gemeinsam mit den kubanischen Freunden an einem Solarprojekt zu arbeiten. Unterstützt wird die Aktion von der Firma ITS Scholz, die einen Ingenieur mit nach Kuba schickte.

Das Projekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit gefördert. Auch die Wilo-Foundation unterstützte das FBG wieder finanziell und logistisch vor Ort. Am 24. September meldete sich die Reisegruppe per Facebook zu Wort.

Laut Medienberichten vom Mittwoch soll der Hurrikan die Insel am frühen Dienstagmorgen überquert haben: Zehntausende Menschen wurden in Kuba in Sicherheit gebracht. In der Provinz Pinar del Rio hatten 40.000 Menschen vorsorglich ihre Häuser verlassen.

Auch in den nahe gelegenen Städten Artemisa und Havanna habe es schwere Schäden gegeben. Es kam zu Überschwemmungen, Häuser wurden beschädigt.

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