Ab wann es in Schwertes Fußgängerzone 2000 Produkte zum Einheitspreis von 1 Euro gibt

hzEuroshop kommt

Schnell haben Handwerker das Ladenlokal an der Ecke Hüsingstraße/Mährstraße umgebaut. Es wird zur 333. Filiale der Euroshop-Kette aus Süddeutschland. Der Termin steht fest.

Schwerte

, 28.05.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Alles 1 Euro“ verkünden die roten Leuchtquadrate, die am Montag an der Fassade angebracht wurden. Leicht zu merken ist der Einheitspreis, zu dem sämtliche Artikel in dem Ladenlokal an der Ecke Hüsingstraße/Mährstraße zu haben sein werden.

Darauf brauchen die Schwerter nicht mehr lange zu warten. „Am 6. Juni ist die Eröffnung“, sagt Linus Rohloff, Leiter der Objektverwaltung bei der Schum Euroshop GmbH im süddeutschen Dettelbach. Das Geschäft in der Ruhrstadt werde die exakt 333. Filiale des Unternehmens.

Eröffnung wird am 6. Juni gefeiert

Wie die Feuerwehr haben die Handwerker in dem Ladenlokal losgelegt, seit Anfang Mai der Euroshop als neuer Mieter bekannt wurde. Durch die geöffnete Glas-Doppeltür unter dem neuen „Willkommen“-Schild ist zu erkennen, wie die zuvor von Ernsting’s Family genutzten Räume komplett umgestaltet worden sind.

Die Wände prägt ein ruhiger dunkler Grauton, der Fußboden ist frisch, unter der Decke strahlen lange Leuchtenreihen.

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Was für den Laien eigentlich bloß noch fehlt, sind Kassen und Regale. Die werden bis zum 6. Juni gefüllt sein mit dem Sortiment von rund 2000 Produkten des täglichen Bedarfs. Geordnet sind die Artikel in Abteilungen wie Heimwerken, Schreib- und Spielwaren, Kurzwaren und Elektronik, Kosmetik und Essen. Außerdem wird jeweils Ware passend zur Saison angeboten. Wer zur Eröffnung kommt, kann aus dem vollen Sortiment schöpfen. Außerdem werden diese Anlässe normalerweise mit einem Glücksrad und eine Popcornmaschine gefeiert.

Werbegemeinschaft freut sich auf Frequenzbringer

„Ich glaube schon, dass solch ein Geschäft Frequenz hat. Sonst würde es nicht in so eine exponierte Lage gehen“, erklärt der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Peter Rienhöfer. Ins Herz der Einkaufsmeile, an die Gabelung der großen und der kleinen Fußgängerzone. „Die Frequenz da tut der Stadt gut“, sagt Rienhöfer.

Kontakt mit dem neuen Nachbarn werde die Werbegemeinschaft aber wie immer erst aufnehmen, wenn der vor Ort ist. Er freut sich, dass der Leerstand in der Innenstadt „sehr gering“ sei, sobald dann auch die anderen anstehenden Wechsel in der Fußgängerzone (Apollo-Optik, Nettes Lädchen) vollzogen sind.

Einziger Wermutstropfen für Rienhöfer: Er finde es schade, dass das Potenzial des jetzt vom Euroshop genutzten Ladenlokals schon lange nicht mehr voll ausgeschöpft werde. Als noch „Schuhe Steinschulte“ über dem Eingang stand, diente auch das Obergeschoss als Verkaufsfläche.

Zuletzt bespielte Rienhöfers Vater Dieter Rienhöfer beide Etagen, als er 1990/91 ein Ausweichquartier für sein Fotogeschäft benötigte, weil er sein eigenes Haus in der Hüsingstraße durch einen modernen Neubau ersetzen ließ. Danach spielte sich alles nur noch im Erdgeschoss ab.

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