Interview: Selbsthilfegruppen fördern den Austausch unter Betroffenen

SCHWERTE 55 Selbsthilfegruppen gibt es derzeit im Südkreis, 254 im gesamten Kreis. Redakteurin Nicole Giese sprach mit Ulgart Höhl, Leiterin des Schwerter Standortes der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen über Sinn und Zweck dieser Angebote.

von von Nicole Giese

, 07.01.2009, 07:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Interview: Selbsthilfegruppen fördern den Austausch unter Betroffenen

Der Besuch einer Selbsthilfegruppe ist oft ein erster Schritt, weiß Ulgart Höhl, Leiterin der Kontaktstelle.

Ich sehe, wie andere mit ihren Problemen umgehen und kann mich daran orientieren. Um etwas verändern zu können, muss ich selbst aktiv werden. Mich nicht mehr nur auf andere verlassen. Der Besuch einer Selbsthilfegruppe ist ein erster Schritt. Außerdem werden viele Betroffene mit der Zeit zu Fachkräften für ihre eigene Erkrankung. Viele bilden sich auch fort, laden Experten ein. Gerade bei seltenen Krankheiten wissen die Betroffenen dann in Detailfragen oft besser Bescheid als viele Ärzte.

Wir unterscheiden drei Bereiche. Erstens: Gesundheitliche Erkrankungen, zu denen Krankheiten wie Rheuma und Diabetes aber auch psychische Erkrankungen zählen. Zweitens: der Bereich der Lebenssituationen wie Trennung oder Tod eines Angehörigen. Und drittens: Suchtprobleme aller Art. Lesen Sie das Interview in voller Länge in der Mittwochsausgabe der Ruhr Nachrichten.

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