Kinder- und Jugendparlament: In Schwerte dürfen bald die Schüler mitentscheiden

Jugendhilfeausschuss

Das Kinder- und Jugendparlament in Schwerte wird kommen. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses haben den Startschuss gegeben. Bis es soweit ist, muss aber noch etwas Zeit vergehen.

Schwerte

, 13.11.2019, 20:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kinder- und Jugendparlament: In Schwerte dürfen bald die Schüler mitentscheiden

So sieht es aus, wenn Schüler in Schwerte mitbestimmen wollen: Unser Archivbild zeigt eine Demo gegen die Schließung der Realschule am Stadtpark. © Foto: Manuela Schwerte

Die Stadt Schwerte wird im kommenden Herbst ein Kinder- und Jugendparlament bekommen. Dafür haben sich am Mittwochabend die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses einstimmig entschieden.

Damit will die Politik Kinder- und Jugendliche stärker in Entscheidungsprozesse einbinden. Die Mitglieder sollen an Planungs- und Entscheidungsprozessen beteiligt werden und sich öffentlich für die Vorstellungen und Wünsche aller Schwerter Kinder stark machen können.

Vor Beginn des kommenden Schuljahres 2020 soll es dann losgehen. Dafür plant die Stadt im Frühjahr eine große „Kick off“-Veranstaltung, bei der das Parlament bei allen Schülern beworben wird. In den ersten vier Wochen nach den Sommerferien dürfen dann alle Schüler zwischen dem fünften und dem zehnten Schuljahr das Parlament wählen. Die Mitglieder bleiben dann für zwei Jahre.

Jede weiterführende Schule bekommt Sitze im Parlament

Christian Mogk habe in seiner kurzen Zeit als Jugendpfleger schon großartige Arbeit geleistet, merkte Bernd Krause von der CDU an. Alle Parteien hätten sich außerdem gewünscht, dass man das Jugendparlament auch schon vor Herbst 2020 an den Start bringen könne.

Jetzt lesen

Jugendamtsleiter Andreas Pap entgegnete: „Wir sollten immer zu Beginn eines Schuljahres mit der Wahl starten. Sonst scheiden die Mitglieder, die die neunte und zehnte Jahrgangsstufe repräsentieren, vorzeitig aus.“ Jede der vier weiterführenden Schulen erhält pro Doppeljahrgangsstufe 5 und 6, 7 und 8 sowie 9 und 10 drei Sitze im Parlament.

Lesen Sie jetzt