Marienkrankenhaus Schwerte: Feuerwehr musste zum Einsatz auf die Intensivstation

Nacht auf Sonntag

Nächtlicher Einsatz auf der Intensivstation: Die Feuerwehr musste zum Marienkrankenhaus an der Schützenstraße in Schwerte ausrücken. Der Grund: ein Feuerzeug im Kulturbeutel.

Schwerte

, 16.03.2020, 11:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Feuerwehr musste zum Marienkrankenhaus an der Schützenstraße ausrücken.

Die Feuerwehr musste zum Marienkrankenhaus ausrücken. © Foto: Reinhard Schmitz

Ein Patient habe am Sonntagabend um 22.10 Uhr offenbar mit Feuer gespielt, erklärt Krankenhaus-Sprecher Detlev Schnitker. Der Mann zündete sein Feuerzeug an und wollte so im Kulturbeutel etwas suchen. So zumindest habe er es später Polizei und Feuerwehr erzählt.

Die Folge: Ein Sauerstoffschlauch wurde angekokelt. Es drohte also ein größerer Brand. Die Krankenschwestern hätten aber schnell reagiert und direkt alles gelöscht.

Eine „kleine Sache“ sei es also eigentlich gewesen, so Schnitker weiter, aber eben auf der Intensivstation.

Wenn der Rauchmelder geht, kommt viel Feuerwehr

Die Folge, die ein kleines Feuer dort wie in den anderen Patientenzimmern, Fluren und Behandlungsräumen hat: Der Rauchmelder gibt Alarm. Die Feuerwehr muss kommen.

In diesem Fall waren es „der Löschzug Villigst, die Hauptamtliche Wache, der Rettungsdienst, der Einsatzführungsdienst, der Löschzug Mitte, der Löschzug Westhofen, die Löschgruppe Wandhofen, die Löschgruppe Geisecke und der Fernmeldezug des Kreises Unna“.

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Das ist zumindest die Aufzählung des Löschzugs Villigst in einem Post zum Brand auf Facebook. „Glücklicherweise“ sei der Brand schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht gewesen.

So dass die nicht mehr machen musste als zu kontrollieren, dass tatsächlich nichts mehr brennt.

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