Markers Rechnung: Zehn Euro machen Pfarrheimdach dicht

Spendenaufruf an die Gemeinde

22.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Westhofen «Mit zehn Euro wird das Dach dicht», ist Pastor Benno Marker überzeugt. Nicht etwa, weil er einen unschlagbar günstigen Dachdecker für das Pfarrheim St. Petrus kennt. Sondern weil er mit großer Spendenbereitschaft seiner Gemeinde rechnet. Wenn jedes Mitglied im Schnitt zehn Euro spendet, kommen die 15 000 Euro zusammen, die noch zur Finanzierung fehlen. «Eine Familie mit vielen Kindern wird den Betrag nicht aufbringen können, während andere ein Mehrfaches geben können», glaubt Marker. Schon seit Jahren hat er Rücklagen für das 80 000-Euro-Projekt gebildet, von dem die Erzdiözese Paderborn 32 000 Euro übernimmt. «Jetzt sind wir am Ende unserer Kräfte», verdeutlicht der Seelsorger im Pfingst-Gemeindebrief, dem er gleich ein Überweisungsformular beigelegt hat. Fließen die Spenden reichlich, sollen die herbstlichen Regengüsse keine Chance mehr haben, die Decke des Pfarrheimsaals mit braunen Flecken zu durchnässen. In zwei Abschnitten möchte die Gemeinde das 20 Jahre alte Flachdach sanieren. Während es über dem großen Saal durch ein mit Pfannen oder Zinkblechen gedecktes Walmdach ersetzt werden soll, muss das Flachdach über dem verwinkelten Eingangsbereich beibehalten bleiben. Je nach Kostenaufwand soll er erneut mit Bitumenbahnen oder mit Metallblechen abgedichtet werden. Anschließend müssen die durchfeuchteten Akustikplatten im Saal ausgetauscht werden. Sie einfach wieder weiß zu überstreichen, ist nicht möglich, hat Marker erfahren. Die Farbe würde ihnen die Wirkung nehmen, unerwünschte Halleffekte im Saal zu schlucken. rs

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