Mehr Fahrradstellflächen erwünscht – Das plant die Stadt in der City

hzSchwerter Innenstadt

Ein Schwerter stellte fest, dass sich oftmals Fahrräder in der Innenstadt tummeln, wo sie nicht hingehören. Er wünscht sich mehr Abstellflächen - So sehen die Planungen der Stadt dazu aus.

Schwerte

, 27.09.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gibt es genug Fahrradstellplätze in der Schwerter City? Bernd Kirchbrücher aus Schwerte findet, dass sie nicht ausreichen und untermauert seine Meinung auch gleich mit einem Bild.

Darauf zu sehen ist gleich zu Beginn der Fußgängerzone, ausgehend vom Postplatz, ein Fahrradständer, an dem Räder befestigt wurden. Allerdings stehen nicht nur dort abgeschlossene Drahtesel, sondern auch meterweit daneben. Eine richtige Abstellschlange ziert auf dem Bild die Fußgängerzone. Das war für den Schwerter ein Grund, sich an unsere Redaktion zu wenden.

Stadt Schwerte plant weitere Radabstellanlagen

Stadtsprecher Ingo Rous versichert auf Anfrage der Redaktion: „Die Stadt Schwerte hat in der Vergangenheit die Zahl von Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt sukzessiv vergrößert und wird auch weiterhin neue Radabstellanlagen bauen.“

Es sei auch immer eine Frage was man als Innenstadt ansieht und wie viele Radabstellflächen genug seien. Das könne schließlich unterschiedlich definiert werden.

Konkret geplant seien neue Abstellanlagen beispielsweise am Werner Steinem-Platz. Dort sollen zehn überdachte Radabstellmöglichkeiten, ein Ladeschrank mit drei Schließfächern zur Unterbringung von Fahrradequipment und zum Laden des E-Bike-Akkus entstehen.

Neue Radstellflächen an der Haselackstraße

Auch auf dem Parkplatz Im Reiche des Wassers ist etwas Konkretes geplant: Zwei bis vier Bügel für vier bis acht Fahrräder und ein Ladeschrank mit drei Schließfächern zur Unterbringung von Fahrradequipment und das Laden des E-Bike-Akkus.

Zwei bis drei Fahrradbügel für vier bis sechs Fahrräder seien ebenfalls an der Haselackstraße in Planung. Genau das sei eine Stelle, an der sich Bernd Kirchbrücher neue Abstellflächen wünscht. Zudem hält er neue Fahrradstellflächen am Eingang der Fußgängerzone für sinnvoll. „Als Radfahrer darf man ja eh nicht durch die Fußgängerzone, deshalb wäre es gerade dort sinnvoll“, sagt er. Obwohl gleichzeitig zu bedenken gibt, dass dort ja auch viele Laster reinfahren müssen.

Am Cava-dei-Tirreni-Platz sieht Bernd Kirchbrücher ebenfalls noch Bedarf. „Es soll ja auch bald was passieren, was Radabstellflächen angeht, das ist ja bekannt. Aber es muss jetzt so langsam auch mal was passieren“, sagt der Schwerter.

Wettbewerb Markt + Umfeld und Radverkehrskonferenz

Auch der Gewinnerentwurf Wettbewerb Markt + Umfeld berücksichtigt weitere Fahrradabstellmöglichkeiten, laut Stadtsprecher Ingo Rous. Geplant sei die Asphaltierung Ruhrtalradweg „Am Ochsenhügel“ oder der Bau einer Schutzhütte für Radfahrende entlang des Ruhrtalradwegs.

Noch in 2020 wird es eine Radverkehrskonferenz zum Thema Alltagsradverkehr geben. „Die Stadt Schwerte arbeitet gezielt daran, den Radverkehrsanteil bis 2025 möglichst auf knapp 15 Prozent zu verdoppeln“, so Ingo Rous auf Anfrage.

Tipps und Anregungen würden bei der Stadt Schwerte immer begrüßt. Wer Vorschläge unterbreiten möchte, könne sich direkt an die zuständige Stelle innerhalb der Verwaltung wenden.

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