Die Baustellenampel in Ergste bleibt vorerst in Betrieb. © Ingo Rous
Gefährliche Kreuzung

Nach Kritik: Ampel auf der B236 in Ergste darf vorerst bleiben

Viele Ergster hatten gefordert, die Baustellenampel an der Kreuzung Ruhrtalstraße/Letmather Straße zu erhalten. Die Stadt hat nun eine Lösung für die Kreuzung gefunden.

Die Baustellenampel an der Kreuzung Letmather Straße/Ruhrtalstraße darf stehen bleiben. Das teilte die Stadt Schwerte jetzt mit. Vorerst werde der Verkehr weiterhin über die bewährte Lichtsignalanlage gesteuert werden. Der Betrieb der Ampel werde künftig von der Stadt finanziert.

Grund dafür sind die zahlreichen Forderungen von Bürgern. Die hatten bei der Stadt den Erhalt der Ampel gefordert. Denn durch den Betrieb habe sich die Sicherheit auf der Kreuzung deutlich erhöht. Und auch der Verkehrsfluss habe sich verbessert. Zuletzt gab es dann auch entsprechende Forderungen aus den Reihen der Kommunalpolitik.

Ampel war Folge des B236-Ausbaus

Die Aufstellung der Ampel war eine Folge des Ausbaus der B236. Denn als die DEGES die Autobahnanschlussstellen zunächst Richtung Köln und dann Richtung Bremen sperrte und ausbaute, wurden auf der Umleitungsstrecke in Ergste zwei Ampelanlagen aufgestellt – eine direkt an der Anschlussstelle der Autobahn A45 auf der Ruhrtalstraße, die andere an eben der Einmündung der Ruhrtalstraße auf die Letmather Straße.

Sie sollten die Umleitungsverkehre steuern, die im Zusammenhang mit dem Ausbau der Anschlussstellen auf der Hörder Straße in Ergste erwartet wurden.

Nachdem die Autobahnanschlussstellen auf der Hörder Straße dem Autoverkehr wieder zur Verfügung stehen, wurde die Ampel auf der Ruhrtalstraße an der A45 mittlerweile wieder abgebaut.

Das Vorhaben, auch die Signalanlage an der Letmather Straße abzubauen, stieß bei Autofahrern und Anwohnern allerdings auf wenig Gegenliebe. Sie hatten sich an die Ampel gewöhnt und gemerkt, dass der Verkehr nicht nur reibungsloser, sondern auch sicherer floss.

Lichtzeichen bleiben, bis Kreisverkehr kommt

Diese Argumente zogen schließlich auch in der Politik. Nun wurde entschieden, dass die Stadt Schwerte die Ampel im Zusammenspiel mit der zuständigen Gesellschaft für Verkehrstechnik bis zum Bau eines Kreisverkehrs an dieser Stelle weiter betreibt.

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