Neue Verkehrszeichen für die A1 zwischen Westhofener Kreuz und Kreuz Dortmund/Unna

hzEinschränkungen möglich

Auf der A1 werden zwischen beiden Autobahnkreuzen die digitalen Tempoanzeigen ausgetauscht. Bis Mitte Oktober soll die neue Technik in Betrieb sein. Es gibt Einschränkungen für Autofahrer.

Schwerte, Westhofen

, 25.09.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erneut kommt es auf der A1 in Fahrtrichtung Köln zu Arbeiten und Verkehrsbeeinträchtigungen. Das teilte Straßen.NRW am Montag mit. In den kommenden Tagen werden die digitalen Wechselverkehrszeichen zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna und dem Westhofener Kreuz erneuert. Die Arbeiten beginnen ab Donnerstag, 26. September, und sollen in der dritten Oktoberwoche abgeschlossen werden.

Die installierten Wechselverkehrszeichen stammen aus dem Jahr 1997, einige von ihnen sind nicht mehr gut erkennbar oder es gibt keine Ersatzteile bei einem eventuellen Defekt. Deswegen sollen nun alle acht Brücken auf diesem Stück erneuert werden.

„Mit der nun anstehenden Erneuerung werden die Anzeigen derart ergänzt, dass künftig über jedem der drei Fahrstreifen eine Geschwindigkeit angezeigt werden kann“, heißt es von Straßen.NRW. 42 Verkehrszeichen werden insgesamt neu montiert, hinzu komme der Austausch der alten Steuerungstechnik.

Neue Anlage soll auch spontan auf Wetter reagieren

So soll die neue Anlage ab Mitte Oktober nicht nur situationsabhängige Geschwindigkeitsvorgaben machen, sondern auch vor Nebel, Nässe oder Rutschgefahr warnen.

Die Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit läuft im Übrigen über Induktionsstreifen in der Fahrbahn, die die Menge und Geschwindigkeit aller Verkehrsteilnehmer erfassen. „Wenn Stau am Westhofener Kreuz ist, können wir schon ab dem Kreuz Dortmund/Unna nach und nach die Geschwindigkeit drosseln“, so Thorsten Clewemann von Straßen.NRW.

Das ist der voraussichtliche Zeitplan:

  • Ab Donnerstag, 26. September, wird die Anlage zu nächst außer Betrieb genommen.
  • In der ersten und zweiten Oktoberwoche sollen alle Wechselverkehrszeichen sowie die Technik ausgetauscht werden. „Alle Arbeiten mit verkehrlichen Einschränkungen finden in den Nachtstunden statt, sodass nur mit geringfügigen Behinderungen gerechnet werden muss“, heißt es hierzu.

  • Nach Abschluss der Restarbeiten und diverser Tests ist es geplant, die Anlage bis Mitte Oktober wieder in Betrieb zu nehmen.

„Damit steht den täglich rund 110.000 Verkehrsteilnehmern in einem der höchstbelasteten Autobahn-Abschnitte in Westfalen ab Mitte Oktober eine vollfunktionsfähige Verkehrsbeeinflussungsanlage zur Verfügung“, so Clewemann. Die Gesamtmaßnahme zur Erneuerung dieser verkehrstelematischen Anlage kostet rund 570.000 Euro und wird vom Bund übernommen.

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