„Es tat extrem weh“: Schwerter trotzt eisigen Temperaturen und springt in die Ruhr

Video vom Neujahrsschwimmen

Er wollte sein Wort halten: Deswegen ging es für den Schwerter Timo Würfel am Neujahrstag in die eiskalte Ruhr. Das begeisterte nicht nur seine Frau, sondern auch ein paar Passanten.

Westhofen

, 05.01.2021, 08:00 Uhr
Am Neujahrstag ging es für Timo Würfel in die Ruhr.

Am Neujahrstag ging es für Timo Würfel in die Ruhr. © Würfel

Eigentlich sollte es für Familie Würfel aus Schwerte über den Jahreswechsel nach Holland gehen. Doch wegen Corona wurde daraus nichts. Eines aber hatte die Frau von Timo Würfel nicht vergessen – ursprünglich wollte er beim Neujahrsschwimmen in Holland teilnehmen. „Ich habe gesagt, ich würde das gerne mal in Holland mitmachen, weil das dort auch immer sehr viel mehr Leute machen“, erzählt der Schwerter.

Und obwohl der Urlaub in Holland ausgefallen ist, hat Timo Würfel Wort gehalten: Am Neujahrstag ging es für ihn in die „eiskalte“ Ruhr in Westhofen. Zwei Minuten lang sei er im Wasser geblieben. „Es war extrem kalt und es tat extrem weh“, so seine Bilanz.

Video
Neujahrsschwimmen in der Ruhr

Passanten blieben erstaunt stehen

Im Wasser war Timo Würfel ganz alleine. Doch Passanten, die bei gutem Wetter den Ruhrtalradweg nutzten, seien erstaunt stehen geblieben. „Ich weiß natürlich nicht, ob welche darauf gewartet haben, Erste Hilfe leisten zu müssen“, sagt Würfel und lacht.

Das war zum Glück nicht nötig. Doch den Respekt der Passanten hatte sich Würfel auf jeden Fall verdient. „Es gab Männer, die gesagt haben, sie wollten das auch mal machen, aber es sei ihnen zu kalt, deswegen haben sie es auf das nächste Jahr verschoben.“

Nach seinem Ausflug in die Ruhr ging es dann aber schnell in trockene Kleidung und wieder ab nach Hause.

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