Nicht mehr „zappenduster“: Bewohner freuen sich über neue Beleuchtung

hzStraßenbeleuchtung

Nachdem sich in der Vergangenheit viele Schwerter Bürger über fehlende Beleuchtung beklagten, können sich manche von ihnen mittlerweile über eine Lösung des Problems freuen.

Schwerte

, 27.04.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ob auf dem Weg zur Schule oder bei der Laufrunde am Abend: Vor allem im Winter, wenn die Tage kürzer sind, kann es in der Dunkelheit gefährlich werden.

Als im vergangenen Jahr die Wandhofenerin Lilo Freitag Kontakt zu unserer Redaktion aufnahm, schilderte sie ihren Unmut über die fehlende Beleuchtung in der Holzstraße nahe dem Neubaugebiet. Dort sei es abends „zappenduster“, berichtete sie damals. Aufgrund unserer Berichterstattung im Dezember kam laut Freitag Bewegung in die Sache.

Lückenschluss zwischen Neubaugebiet und Altbestand

Die Stadtverwaltung kontaktierte die Stadtwerke, woraufhin im Februar eine Besichtigung in der Holzstraße stattfand. Carsten Gerke von den Schwerter Stadtwerken, zuständig für die technische Umsetzung der Beleuchtung, war anschließend der Meinung: „Anhand der Situation, dass es vom hellen Neubaugebiet ins Dunkle geht, war das Ganze so nicht weiter tragbar.“

Auch, weil sich im anliegenden Neubaugebiet junge Familien niedergelassen hätten und der Weg als Schulweg genutzt würde.

So erfolgte mit dieser Baumaßnahme schließlich „aufgrund der baulichen Veränderung durch das Neubaugebiet ein Lückenschluss zwischen Neubau und Altbestand“, wie Matthias Becker von den Stadtwerken ergänzt.

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Nach einer Woche waren die Laternen installiert

Vor Beginn der Arbeiten galt es allerdings zu prüfen, wo die künftige Beleuchtung Platz findet. Hierbei musste nicht nur darauf geachtet werde, die Zufahrten zu den Grundstücken frei zu halten, sondern auch bestehende Versorgungsleitungen bei den Arbeiten nicht zu beschädigen.

Etwa eine Woche haben die Bauarbeiten kurz vor Ostern zur Installation der zwei LED-Laternen gedauert. Das Ergebnis: „Es ist hell und alle Anwohner freuen sich. Ich möchte mich vor allem bei Herrn Gerke und den Stadtwerken bedanken, dass alles so schnell umgesetzt wurde“, sagt Lilo Freitag.

Einen „kleinen vierstelligen Betrag“ habe die Errichtung der zwei Laternen laut Angaben der Stadtwerke gekostet. Geld, das in die Sicherheit der Anwohner investiert wurde.

Senioren freuen sich über beleuchteten Weg

Über die fehlende Beleuchtung des Fußweges der AWO-Wohnanlage am Holzener Weg hatte unsere Redaktion ebenfalls im Dezember berichtet. Die Verantwortlichen der AWO sagten eine baldige Lösung zu.

Die folgte bereits im Januar, nachdem entsprechende Angebote eingeholt wurden. „Die Bewohner haben sich sehr darüber gefreut“, sagt Brigitte Mihai, dessen 88-jährige Mutter ebenfalls in dem Haus wohnt. An der Wand des Gebäudes wurde ein Leuchtstrahler montiert, der nun den gesamten Weg erhellt.

Der Weg der AWO-Wohnanlage wird seit Januar von einem Strahler beleuchtet, der auf Bewegung reagiert.

Der Weg der AWO-Wohnanlage wird seit Januar von einem Strahler beleuchtet, der auf Bewegung reagiert. © Reinhard Schmitz

Damit die Bewohner davon nicht unnötig gestört werden, reagiert der Strahler auf Bewegung. So wird der Weg nur dann beleuchtet, wenn er auch benutzt wird.

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