Ohne Pampers gibt's Stress

Mangelware Toiletten

SCHWERTE Wenn Luisa Pippi muss, dann sollte es schnell gehen. Schließlich ist Zweieinhalbjährige gerade erst von Pampers auf den Schlüpfer umgestiegen. Für Mama Sandra Rudeck wird das dann zur Herausforderung – gerade in der Schwerter Innenstadt.

von Von Heiko Mühlbauer und Nicole Giese

, 03.07.2009, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ohne Pampers gibt's Stress

Sandra Rudek mit ihrer Tochter Louisa.

Als Luisa neulich im Geschäft erklärte, dass sie jetzt müsse, geriet die Mutter mächtig ins Schwitzen. "Wohin, wenn die Kleine mal muss?" Besonders ärgert die Mutter aber, das man auf der Suche nach dem "stillen Örtchen" dann auch noch gefragt wird, wozu es denn Pampers gibt. "Man hat anscheinend schlicht und ergreifend keine Lust oder keine Zeit, uns in unserer Not zu helfen", glaubt die Mutter. Hat man dann die Erlaubnis, eine Toilette zu benutzen, so weiß man oft nicht, was einen dort erwartet, denn Hygiene und Ausstattung sind so manches Mal ein großes Desaster.

"Dabei dachte ich immer, Schwerte sei die Einkaufstadt mit Herz", findet Sandra Rudeck. "Wäre doch schön, wenn dieses Herz auch für die Allerkleinsten schlagen würde." Deshalb regt sie bei den Geschäftsleuten an: "Toilettenaufsatz oder ein Fußbänkchen sind für kleine Leute das Größte und wären im übrigen schnell investiert." Außerdem sei die Generation "Schlüpfer-Hüpfer" doch die Kaufkraft von morgen und entspannte Mütter mit entspannten Kindern kaufen einfach mehr.

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