Polizei fand 91-jährige Ausreißerin aus Schwerter Seniorenheim im östlichen Hagen wieder

Seniorenheim

Viele Streifenwagen der Polizei fuhren am Montagabend durch Schwerte. Mehrere standen an der Beckestraße gegenüber dem Einkaufszentrum. Warum? Dafür gibt es einen erstaunlichen Grund.

Schwerte

, 28.05.2019, 16:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizei fand 91-jährige Ausreißerin aus Schwerter Seniorenheim im östlichen Hagen wieder

Eine 91 Jahre alte Frau machte sich am Montag auf den Weg vom einem Pflegeheim an der Beckestraße zu ihrer alten Wohnung in Hagen. © Bernd Paulitschke

Gegen 18 Uhr am Montagabend meldete ein Senioren- und Pflegeheim an der Beckestraße eine 91 Jahre alte Bewohnerin als vermisst. Die Sorge um die Frau war groß, denn sie leidet unter Demenz.

Die Polizei machte sich sofort mit „starken Kräften“, so die Formulierung des Pressesprechers, also mit allen verfügbaren Einheiten auf die Suche nach der Frau. Wer um die Zeit am Bahnhof zu tun hatte, der wird rund um das Seniorenheim viel Blaulicht gesehen haben.

Lange Reise nach Hagen-Spielbrink

Die Suche nach der Frau blieb erfolglos. Kein Wunder, denn wie sich später herausstellte, war sie längst weit weg. Gegen 21.15 Uhr kam ein Anruf. Jemand hatte die Frau gesehen. In Hagen. Die Frau hatte es geschafft, zu ihrer alten Wohnung östlichen Stadtteil Spielbrink zurückzukehren.

Die Polizei holte die Vermisste dort ab. Wie die Frau es nach Hagen geschafft hat, ist ein Rätsel. Doch ohne die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel war der Weg von über 21 Kilometern nicht zu schaffen.

In körperlich gutem Zustand

Und auch mit Bus und Bahn ist die Strecke nicht einfach. Sie musste mindestes einmal aussteigen und noch mal 15 Minuten gehen Wie die Polizei meldet, war die Frau in einem körperlich guten Zustand.

Das Seniorenheim und die Firma, die es betreibt, haben bislang keine Stellung zu den Ereignissen genommen.

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