Kriminalität in Schwerte

Räuber (32) aus Schwerte geht der Bahnpolizei in Essen ins Netz

Schwerer Raub mit Körperverletzung, Diebstahl mit Waffen. Das sind nur einige der Delikte, für die der Schwerter dreieinhalb Jahre Haft bekommen hat. Die Strafe war noch nicht ganz verbüßt.
Im Hauptbahnhof Essen klickten die Handschellen für den 32-jährigen Schwerter. © dpa (Symbolbild)

Den richtigen Riecher hatten die Einsatzkräfte der Bundespolizei im Essener Hauptbahnhof. Es war am Samstagmorgen gegen 10 Uhr, als sie im Personentunnel einen 32-jährigen Schwerter bemerkten und stoppten. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass sie einen Räuber vor sich hatten, der mit einem Haftbefehl des Amtsgerichts Dortmund gesucht wurde.

Räuber war zu einer Strafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden

Wie die Pressestelle der Bundespolizei Dortmund weiter mitteilt, war der Mann im Januar 2018 wegen einer ganzen Latte von Verbrechen verurteilt worden: versuchte schwere räuberischer Erpressung, schwerer Raub in Tateinheit mit Körperverletzung, Diebstahl mit Waffen sowie Nötigung. Die Richter verdonnerten ihn für die Taten im Großraum Dortmund zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis. Davon war noch eine Restfreiheitsstrafe von 230 Tagen offen. Grund sei, dass der Gefangene seine Strafe zuletzt unter Auflagen im Offenen Vollzug verbüßen konnte. Weil er die Auflagen jedoch nicht eingehalten habe, sei diese Lockerung widerrufen worden.

Der Schwerter wurde von den Beamten der Bundespolizei an Ort und Stelle im Essener Hauptbahnhof festgenommen. Danach wurde er in die Justizvollzugsanstalt Essen eingeliefert.

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