Schwerer Unfall in Schwerte: Suche nach Ursachen dauert noch

hzWannebachstraße

Wie kam es zum schrecklichen Unfall, bei dem am Dienstagnachmittag in Schwerte eine Mutter und ihr Sohn schwerst verletzt wurden? Die Polizei sagt: Zunächst muss man abwarten.

Schwerte

, 03.09.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mutter und Kind sind weiterhin im Krankenhaus. Zumindest das kann Bernd Pentrop, Sprecher der Polizei im Kreis Unna, sagen zwei Tage nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Wannebachstraße zwischen Westhofen und Holzen.

Eine 36-Jährige aus Schwerte und ihr fünfjähriger Sohn hatten in einem Auto gesessen, dass in einer Rechtskurve in Richtung Holzen zu weit nach links gekommen war. Der Gegenverkehr am Dienstag gegen 14 Uhr: ein großer Lastwagen, dessen Fahrer offenbar noch scharf bremste und auszuweichen versuchte.

Doch vergeblich: Es kam zum Frontalzusammenstoß. Die Frau und der Junge wurden so schwer verletzt, dass sie mit Hubschrauber und Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Auch von Lebensgefahr sprachen die Einsatzkräfte.

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Ermittlungen hängen auch vom Gesundheitszustand ab

Vom Gesundheitszustand der Unfallopfer hänge auch das weitere Vorgehen der Polizei ab, wie Sprecher Pentrop auf Anfrage andeutet. Wenn es um die Frage gehe, wie es zum Unfall gekommen sein könnte, sei die Befragung der Beteiligten natürlich wesentlich.

Generell gebe es natürlich auch andere Wege, Unfallursachen zu ermitteln, sagt Pentrop – ganz allgemein und nicht zwingend auf diesen Unfall bezogen: Man könne beispielsweise Fahrzeug- und Handydaten auswerten. Die Ermittlungen würden jedenfalls sicher noch längere Zeit andauern.

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