Axourgos appelliert: „Wir dürfen uns keine dritte Corona-Welle erlauben“

Corona-Krise

Die Inzidenzwerte sinken, doch die britische Corona-Mutation breitet sich in Schwerte aus. Deshalb appelliert Bürgermeister Dimitrios Axourgos, sich weiterhin an Maske und Abstand zu halten.

Schwerte

, 15.02.2021, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeister Dimitrios Axourgos bittet die Schwerter sich weiterhin an die Corona-Gebote, Maske, Hygiene, Abstand zu halten.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos bittet die Schwerter sich weiterhin an die Corona-Gebote, Maske, Hygiene, Abstand zu halten. © Rous

Sechs Fälle der besonders ansteckenden britischen Mutation des Corona-Virus sind mittlerweile in Schwerte nachgewiesen (Stand: Freitag Nachmittag). Damit ist Schwerte in diesem Punkt der Statistik der traurige Spitzenreiter im Kreis. Und auch die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit Corona nimmt nicht ab.

Vor diesem Hintergrund hat Bürgermeister Dimitrios Axourgos am Montagmorgen in den sozialen Medien an die Schwerterinnen und Schwerter appelliert durchzuhalten. „Auch wenn die Zahl der Infektionen kleiner wird, sich Inzidenzwerte in die richtige Richtung entwickeln und wir uns damit auf einem guten Weg wähnen dürfen, kann Leichtsinn in unserem Handeln und unseren Einschätzungen keine Rolle spielen“, so der Bürgermeister.

Es war nur eine Frage der Zeit

Weiter schreibt Axourgos: „Für mich war es nur eine Frage der Zeit, wann sich Virusmutationen auch in Schwerte nachweisen lassen würden. Das ist jetzt der Fall. Auch wenn kein Hotspot dahinter steckt, mahnen uns diese Infektionen zu allergrößter Vorsicht. Ich bin Ihnen allen, meine Damen und Herren, sehr dankbar, dass Sie Ihr tägliches Leben im Sinne unserer Gesundheit meistern und ausrichten. Sie zeigen damit die Solidarität, die nötig ist, um gemeinsam weiter auf einem vielversprechenden Weg zu gehen. Wir sehen sein Ende. Die Sicht darauf verbindet sich mit der Hoffnung, dass auch die Impfungen schon bald immer schneller voranschreiten werden.“

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Wir dürfen uns keine dritte Welle erlauben

Noch sei es notwendig, die bestehenden Regeln konsequent einzuhalten. „Abstand, Hygiene, Masken und Kontaktreduzierungen haben uns bis heute geholfen und werden das auch weiterhin tun“, so Axourgos. Niemand wisse, wie sich das Infektionsgeschehen mit den Virusmutationen entwickeln werde. Man dürfe sich keine dritte Welle erlauben.

„Ich möchte Sie deshalb noch einmal bitten, auf Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen zu achten. Helfen Sie mit, dass wir alle gut aus der Pandemie kommen und ein halbwegs unbeschwertes Familienfest Ostern feiern können“, so Axourgos.

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