Kinder- und Jugendparlament

Schwerter Kinder- und Jugendparlament setzt Zeichen für den Frieden

Mit einem klaren Bekenntnis zum Frieden begann jetzt eine weitere Sitzung des Schwerter Kinder- und Jugendparlamentes. Weitere Aktionen sind ebenfalls geplant.
Gemeinsam mit Bürgermeister Dimitrios Axourgos solidarisierte sich das KiJuPa mit den Menschen in der Ukraine.
Gemeinsam mit Bürgermeister Dimitrios Axourgos solidarisierte sich das KiJuPa mit den Menschen in der Ukraine. © Stadt Schwerte/Collage Klose

Mit einer Solidaritätsbekundung an die ukrainische Bevölkerung und einem klaren Bekenntnis zum Frieden in der Welt begann jetzt eine weitere Sitzung des Kinder- und Jugendparlamentes (KiJuPa) der Stadt Schwerte.

Die Mitglieder und Bürgermeister Dimitrios Axourgos, Vorsitzender des KiJuPas, begannen die Sitzung mit einer Schweigeminute.

Aktionen für den Frieden geplant

„Es ist ein wichtiges Zeichen, dass Kinder und Jugendliche ihren Willen zum Frieden bekunden“, erklärte Axourgos. Weitere Aktionen sind ebenfalls geplant. So wollen Mitglieder des Parlamentes an den Mahnwachen gegen den Krieg teilnehmen und Spenden über einen Waffelverkauf sammeln.

Gemeinsam mit Bürgermeister Dimitrios Axourgos solidarisierte sich das KiJuPa mit den Menschen in der Ukraine. © Stadt Schwerte

Einen aktuellen Sachstand zum Thema Spielplätze gab Christian Heppner aus dem Planungsamt der Stadt Schwerte. Die Stadt Schwerte hat für dieses Jahr 400.000 Euro für investive Maßnahmen in den Haushalt gestellt und damit mehr als je zuvor.

Ein Augenmerk galt dem Spielplatz an der Lichtendorfer Straße in Schwerte-Ost. Das KiJuPa hat nun die Möglichkeit, hier mitzuwirken und Wünsche in der Planungsphase zu äußern.

In Planung befindet sich ein Müllsammelprojekt, berichtete der Arbeitskreis Umwelt des KiJuPas. Der Arbeitskreis Schule wünscht sich eine bessere Vernetzung der Schulen untereinander. Der Arbeitskreis Stadtentwicklung besuchte das Jugendzentrum in Ergste, das in der so genannten neuen Ergster Mitte kurz vor der Fertigstellung steht.

Anne-Frank-Projekt soll an die Vergangenheit erinnern

Ein Anne-Frank-Projekt wird auch Teil der Arbeit im KiJuPa werden. Der Arbeitskreis Demokratie möchte einen Erinnerungsgang errichten, der sich mit der NS-Zeit beschäftigt und ihre Auswirkungen auf Kinder aus Schwerte zeigt. Jugendliche sollen diesen Gang mit einer Expertin entwickeln und anschließend Schulklassen aus Schwerte hindurchführen.

Schließlich gab es noch eine Vorstellungsrunde der Nachwuchsorganisationen der politischen Parteien. So stellten sich die Jugendorganisationen der SPD (Jusos), der CDU (JU) und der FDP (JuLis) vor.

Die nächste Sitzung des KiJuPas findet am 23. Mai statt.

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