Schwerter Politik will Kinder und Jugendliche bald beteiligen

Jugendparlament in Schwerte

Einen offiziellen Satzungsentwurf gibt es schon. Ziele, Aufgaben und Rechte sind formuliert. Bald soll es den Startschuss für das Kinder- und Jugendparlament in Schwerte geben.

Schwerte

, 11.11.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwerter Politik will Kinder und Jugendliche bald beteiligen

In nächsten Jahr gibt es den Startschuss für ein Kinder- und Jugendparlament in Schwerte. © Foto: Manuela Schwerte

Ab Herbst 2020 soll es in Schwerte ein Kinder- und Jugendparlament geben. Die Idee ist jungen Menschen in die Möglichkeit zur politischen Mitsprache zu geben. Beim letzten Vorbereitungstreffen wurde den Mitgliedern des Jugendforums ein Satzungsentwurf vorgestellt, dem die Jugendlichen einstimmig zugestimmt haben.

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Alle zwei Jahre wird gewählt

Der Satzungsentwurf umfasst Grundlagen, Verfahrensweisen und die Zusammensetzung des Parlaments. Los geht es im nächsten Schuljahr - gewählt wird dann immer für zwei Jahre. Wahlberechtigt sind dabei alle Schüler der weiterführenden Schulen in Schwerte zwischen dem fünftem und dem zehntem Schuljahr.

Das Kinder- und Jugendparlament soll eine Brücke zwischen dem Stadtrat und dem Leben in den Schulen schlagen, aber auch an Entscheidungsprozessen mitwirken. Die Stadt erhofft sich dabei, besser auf Wünsche der Schwerter Kinder und Jugendlichen eingehen zu können, um dann gemeinsam Lösungen zu finden.

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„KiJuPa“ bekommt eigenes Budget

Das jährliche Budget des Kinder- und Jugendparlaments soll 3000 Euro betragen - die Kinder können frei über den Etat verfügen. Den Vorsitz und die Moderation des „KiJuPa“ übernimmt der Bürgermeister - die Geschäftsführung wird dem Jugendamt übertragen. Wenn die Politik zustimmt könnte es im Mai bis Juni nächsten Jahres mit einer großen Informationsveranstaltung an allen weiterführenden Schwerter Schulen los gehen.

Das Thema steht am Mittwoch im Jugendhilfeausschuss auf der Tagesordnung.

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