SPD will Bürger fragen: Wie kann man die Radwege für den Alltag in Schwerte verbessern?

Fahrradfahrer

Radwege gibt es zwar in Schwerte, allerdings eher solche für die Freizeit, nicht so sehr für den Alltag. Das will die SPD ändern. Sie stellt einen Antrag: Die Stadt soll 5000 Euro ausgeben.

Schwerte

, 18.11.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
SPD will Bürger fragen: Wie kann man die Radwege für den Alltag in Schwerte verbessern?

Es gibt den Ruhrtalradweg, aber wenig gute Angebote für Alltagsradfahrer. © Björn Althoff

Eine „bürgeroffene Radkonferenz“ soll es geben. Das stellt sich die Schwerter SPD für 2020 vor. Dementsprechend sollten 5000 Euro aus dem städtischen Haushalt dafür vorgesehen sein. Das ist Inhalt eines Antrags, den Fraktionsvorsitzende Angelika Schröder für Dienstag, 19. November gestellt hat, für den Ausschuss für Infrastruktur, Stadtentwicklung und Umwelt (AISU).

„In den letzten jahren wurde viel in den Freizeitradverkehr investiert“, argumentiert Schröder: „Die Pflege und Einrichtung von Alltagsradwegen“ sei hingegen nicht genügend berücksichtigt worden. Gerade das sei allerdings im Mobilitätskonzept festgeschrieben.

Das Ziel: eine Liste möglicher Maßnahmen

Vereinfacht gesagt: Es gibt den Ruhrtalradweg für die Touristen und für die Schwerter in ihrer Freizeit, aber kein attraktives Angebot für Pendler, sodass zu wenige Menschen im Alltag auf das Fahrrad umsteigen. Die Ausrufung des Klimanotstandes mache allerdings „eine Förderung des Alltagsradverkehrs unumgänglich“, so Schröder.

Deshalb drängt die SPD nun auf eine Konferenz. Das Ziel sollte es sein, „eine Maßnahmenliste zur Stärkung des Alltagsradverkehrs zu erstellen“. Oder anders gesagt: Was könnte wo wie und wann passieren – und was davon wäre am dringendsten oder am einfachsten umzusetzen?

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