Stadt hat alle Nester entfernen lassen. Ist der Spuk trotzdem noch nicht vorbei?

Eichenprozessionsspinner

Die Stadt hat alle bekannten Nester der Eichenprozessionsspinner entfernen lassen. Haben sich am Westhellweg schon wieder neue Raupen breit gemacht?

Holzen

, 04.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Stadt hat alle Nester entfernen lassen. Ist der Spuk trotzdem noch nicht vorbei?

Die rot-weißen Flatterbänder erinnern noch an den Einsatz gegen den Eichenprozessionsspinner. © privat

Das rot-weiße Flatterband um den Stamm sollte allenfalls noch eine Erinnerung sein an die fiesen Eichenprozessionsspinner, die sich an den Eichen am Westhellweg niedergelassen hatten. Die Markierung hat die Experten zu den Nestern geführt. Wie die Stadt auf Anfrage mitteilt, wurden die Raupen an den befallenen Bäumen sorgfältig entfernt. Regelmäßige Kontrollen hätten keinen Verdacht auf einen neuerlichen Befall ergeben.

Eine Anwohnerin des Westhellwegs mag nicht daran glauben, dass der Eichenprozessionsspinner in ihrer Nachbarschaft schon komplett ausgemerzt werden konnte. Immer wieder habe sie juckende Quaddeln auf der Haut, die sie auf den Kontakt mit den feien Brennhärchen der Raupen zurückführt.

Warnschilder sind nach der Entfernung der Nestr nicht nötig

„Ich traue mich kaum noch, die Fenster zu öffnen oder nach draußen zu gehen“, sagt die Schwerterin, die sich um die vielen Schulkinder sorgt, die zwischen Holzener Weg und Klusenweg unterwegs sind. „Es wurden ja nicht einmal Warnschilder aufgestellt“, klagt sie. Für eine solche Beschilderung habe es nach der sorgfältigen Entfernung der Nester keinen Grund gegeben, sagt der städtische Pressesprecher Ingo Rous.

Jetzt lesen

Mittlerweile ist auch der Spielplatz in Geisecke wieder frei, nachdem dort eine Eiche befallen war. Neue Fälle eines Befalls von Bäumen mit den Raupen des Eichenprozessionsspinners seien bisher nicht gemeldet worden.

Lesen Sie jetzt