Stadtbücherei beteiligt sich am bundesweiten Leistungsvergleich

Bibliotheksindex BIX

SCHWERTE Was gehört zu einer guten Bibliothek? Eine anregende Atmosphäre zum Lernen, Arbeiten und Entdecken, kompetente Leseförderung, gute Beratung, Auch aktuelle Medien und passende Öffnungszeiten dürfen nicht fehlen.

von Ruhr Nachrichten

, 09.07.2009, 06:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stadtbücherei beteiligt sich am bundesweiten Leistungsvergleich

Das Team der Stadtbücherei freut sich über Platz 31 im Bibliotheks-Ranking.

Dafür gibt es seit zehn Jahren den Bibliotheksindex BIX, einen bundesweiten Kennzahlenvergleich für Bibliotheken. Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr knapp 260 Bibliotheken in acht Kategorien an dem Vergleich, der vom Deutschen Bibliotheksverband durchgeführt wird. Das Ergebnis: Die Stadtbücherei Schwerte belegt in der Größenklasse 30 000 bis 50 000 Einwohner den 31. Rang. Eine achtbare Platzierung, wenn man bedenkt, dass sich dem freiwilligen Vergleich nur Bibliotheken stellen, die bereits von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugt sind. Bundesweit lag in der Größenklasse von Schwerte in diesem Jahr das Medien- und Informationszentrum der Stadtbücherei Biberach an der Spitze, gefolgt von den Bibliotheken Weiden/Oberpfalz und Itzehoe auf den Plätzen zwei und drei.

Jede Bibliothek bekommt für ihre Leistungen Punkte in vier Disziplinen: Ausstattung, Nutzerorientierung, Wirtschaftlichkeit und Entwicklung werden bewertet. Aus 17 Indikatoren ergibt sich ein differenziertes Bild der Teilnehmer. So weisen die Ergebnisse des BIX bei der Stadtbücherei Schwerte auf wirtschaftliches Arbeiten und eine vergleichsweise gute Entwicklung hin. Dafür ausschlaggebend ist der vergleichsweise geringe Personaleinsatz. "Gegenüber dem Durchschnittswert von 0,2 Mitarbeitern auf 1000 Einwohner müssen wir mit 0,14 Mitarbeitern auskommen", erläutert Anja Stock, Leiterin der Stadtbücherei. "Das geht natürlich nur mit einem kompetenten und effizienten Bibliotheksteam." Außerdem könne die Veranstaltungs- und Kooperationsarbeit nur eingeschränkt betrieben werden und trotz der eigenständigen Schwerter Stadtteile könne man sich dort keine Zweigstellen leisten.

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