Stadtpark in Schwerte: Was tun, um Grundschüler, Trinker und Junkies zu trennen?

hzVorschlag der Stadt

Grundschüler, Trinker, Drogenjunkies - wenige Meter voneinander entfernt. So ist die Situation im Schwerter Stadtpark Tag für Tag. Jetzt macht die Stadt einen Vorschlag, was man ändern kann.

Schwerte

, 21.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Nur wenige Meter trennen die Szene im Schwerter Stadtpark und das Pausengeschehen der Friedrich-Kayser-Schule. Die einen sitzen auf den Bänken und bringen den Tag gesellig miteinander zu. Davon zeugen die Flaschen auf den Bänken und die Kronkorken ringsumher.

Die Mädchen und Jungen indes stürmen nach dem Pausengong nach draußen auf den Schulhof, auf Klettergerüst und Rutsche, von denen aus der Blick noch leichter auf das Geschehen im Stadtpark fällt. Von wo aus die Grundschüler vielleicht sogar noch leichter sehen können, wo und wie das Bier den Körper der Szene-Mitglieder wieder verlässt.

Öffentliche Toiletten gibt es im Stadtpark ja nicht.

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Eltern und Schule haben sich schon desöfteren beschwert

Was kann man da tun? Der Stadtpark ist öffentlich. Jeder darf sich hier aufhalten. Die Beschwerden von Eltern und der Schulleitung drängen die Verantwortlichen jedoch zum Handeln.

Da ist zum einen die Stadtverwaltung selbst, dann der Verein für Soziale Integrationshilfen (VSI), der sich seit 2017 um die Betreuung der Stadtpark-Szene kümmert. Außerdem gehört das Stadtpark-Gelände der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde.

Neuer Platz für die Bänke - Höherer Zaun für die Schule

Bereits im April kamen Stadt, VSI und die Politiker der Parteien aus dem Schwerter Stadtrat zum „Runden Tisch Stadtpark“ zusammen. Und einigten sich auf eine zweiteilige Lösung, der die Kirchengemeinden und die Friedrich-Kayser-Schule schon zustimmten:

Die Bänke sollen weiter weg vom Schulgelände. Und der Zaun soll höher und blickdichter werden.

Dabei sollen die vorhandenen Zaun-Elemente bleiben und auf eine Höhe von zwei Metern aufgestockt werden. „Schließlich wird noch eine Sichtschutzplane angebracht werden.“ So steht es im Vorschlag, den die Stadtverwaltung den Schwerter Politikern macht.

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Die wiederum stimmen am 27. Juni im Generationenausschuss darüber ab.

10.500 Euro sollen Zaun, Plane und das Umsetzen der Bänke kosten. Mit Folgekosten rechnet die Stadt demnach nicht. Wohin die Bänke sollen - das ist wird allerdings nicht erwähnt.

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