Re-Live-Video: Erzieherinnen und Erzieher streiken in Schwerte für mehr Entlastung

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Erzieherin Doris Kranzusch aus Schwerte hielt die Hauptrede der Veranstaltung. Sie erzählt uns im Video, was den Erzieherinnen und Erziehern besonders am Herzen liegt.
Erzieherin Doris Kranzusch aus Schwerte hielt die Hauptrede der Veranstaltung. Sie erzählt uns im Video, was den Erzieherinnen und Erziehern besonders am Herzen liegt. © Screenshot
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Im Tarif-Streit mit den kommunalen Arbeitgebern macht die Gewerkschaft Verdi weiter Druck. Am Mittwochvormittag (4.5.) folgten rund 120 Erzieherinnen und Erzieher dem kurzfristigen Aufruf der Gewerkschaft zum „Branchenstreiktag“ und zogen demonstrierend durch die Schwerter City. Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen und mehr Entlastung in den Kindertageseinrichtungen und dem Offenen Ganztag.

Gegen 10.15 Uhr ging es vom Bahnhof los: Über die Beckestraße und die Hagener Straße gelangte der friedliche Demo-Zug in die Mährstraße, ehe es durch die Fußgängerzone in Richtung Cava-dei-Tirreni-Platz ging. Von der Polizei begleitet endete die Veranstaltung mit einer Rede der Schwerter Erzieherin Doris Kranzusch, die uns im Video erzählt, was den Streikenden besonders am Herzen liegt.

Während des Demo-Zuges durch die Innenstadt, der laut Polizei absolut problemlos verlief, machten die Erzieherinnen und Erzieher auf ihre Forderungen aufmerksam. Sätze wie „Keine Basteltante sondern Bildungsbeauftragte“ oder „Wir erziehen unsere Zukunft“ waren auf den Schildern und Plakaten zu lesen. Mit Trillerpfeifen und Klatschpappen machten die Streikenden auch akustisch auf sich aufmerksam.

Streik in Schwerte von Erzieherinnen und Erziehern
Rund 120 Erzieherinnen und Erzieher aus Schwerte und Castrop-Rauxel zogen durch die Schwerter Innenstadt bis zum Cava-dei-Tirreni-Platz. © Johannes Staab