Sturm Kirsten in Schwerte: Bäume auf Bahnstrecken – Nur wenige Einsätze für die Feuerwehr

hzUnwetterwarnung

Wird dieser Sturm schlimm? Drohen durch Kirsten viele Einsätze? Bei der Feuerwehr in Schwerte hatte man sich darauf eingestellt. Dann aber kam alles ganz anders, außer auf Bahnstrecken.

Schwerte

, 26.08.2020, 09:24 Uhr / Lesedauer: 1 min

Verspätungen und Teilausfälle. Das meldete DB Regio schon den ganzen Mittwochmorgen für viele Teile von NRW. Auch Schwerte kam vor: Die Züge zwischen Dortmund und Schwerte fuhren nicht, hieß es um 8.39 Uhr auf Twitter.

Der Grund dafür: Ein Baum war auf die Bahnstrecke gefallen – schon Stunden, bevor der Sturm am heftigsten werden sollte. Züge fielen aus.

Die Strecke nach Dortmund war zwar ab etwa 9.30 Uhr wieder frei, wie die DB Regio meldete. Rund eine Stunde später hieß es dann aber: Baum zwischen Schwerte und Iserlohn. Die RB53 fuhr also nur zwischen Dortmund und Schwerte.

Wer weiter wolle nach Iserlohn, möge bitte den Bus R30 nehmen. Entwarnung gab es erst anderthalb Stunden später. Gegen 13 Uhr hieß es: Auch dieser Baum ist weggeräumt. Nachfolgende Züge fuhren dennoch nicht bis Iserlohn. Man wollte erst wieder den Fahrplan wieder in den grünen Bereich bekommen.

Mittwochmorgen: Drei kleinere Einsätze für die Feuerwehr

In Schwerte selbst hatte die Feuerwehr schon am frühen Mittwochmorgen zu tun gehabt. Drei Einsätze habe es gegeben, hieß es auf Nachfrage. Nur kleinere Einsätze seien das gewesen, „nichts Schlimmes.“ Aber auch: „Naja, der Höhepunkt des Sturms soll ja erst am Nachmittag kommen.“

Als der Nachmittag vorbei war, lautete das Fazit: kein einziger neuer Einsatz. „Heute Morgen im Radio hörte sich das wilder an.“ Über Funk habe man auch mitbekommen, dass in anderen Orten des Kreises Unna einiges an Sturmfolgen zu beseitigen sein.

In Schwerte aber gab es bis zum Abend nichts zu tun für die Feuerwehr, zumindest was Kirsten-bedingte Einsätze anging.

Auch bei der Polizei war die Lage ruhig. Man habe morgens wohl schon Meldung erhalten, allerdings alles in kleinerem Rahmen, sodass man die Einsätze an die Feuerwehr weitergeleitet habe, erklärte Sprecherin Vera Howanietz.

Auch für die Polizei kam bis zum Abend nichts mehr an Einsätzen dazu.

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