Entscheidung über Ausbau der Fleitmann-Schule soll auf Mai vertagt werden

Rat der Stadt

Über den Neubau für die Theodor-Fleitmann-Gesamtschule soll nun erst im Mai entscheiden werden. Das will jedenfalls die neue Ratsmehrheit aus SPD und CDU beantragen und legt dafür Gründe vor.

Schwerte

, 17.02.2021, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Theodor-Fleitmann-Gesamtschule am Holzener Weg ist im Moment noch in den Räumlichkeiten von Real- und Hauptschule im Schulzentrum Nordwest untergebracht.

Die Theodor-Fleitmann-Gesamtschule am Holzener Weg ist im Moment noch in den Räumlichkeiten von Real- und Hauptschule im Schulzentrum Nordwest untergebracht. © Manuela Schwerte

Die neue Ratsmehrheit aus SPD und CDU will die Entscheidung über den Neubau der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule verschieben. Statt in der Ratssitzung am 24. Februar soll erst in der nächsten Ratssitzung eine Entscheidung getroffen werden.

Die ist laut städtischem Sitzungskalender für den 5. Mai angesetzt.

Für den dringenden Ausbau der Schule liegen dem Rat drei Konzepte vor. Und zwar der Umbau des Schulzentrums Nordwest mit Anbauten; ein kompletter Neubau auf dem Schulgelände, nachdem die alte Schule abgerissen wurde; oder ein Neubau an einem Alternativstandort am großen Feld in Holzen. Letzteren Vorschlag favorisiert die Verwaltung.

Das Thema muss breit diskutiert werden

In einer Presseerklärung der SPD beiden wird deren Fraktionsvorsitzende Angelika Schröder zitiert: „Wir haben für die Gründung der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule vor fünf Jahren gekämpft und begrüßen sehr die Vorlage der Verwaltung, die Schule jetzt grundlegend zu ertüchtigen – und zwar zügig.“

Aber auch wenn die Zeit dränge, weil die Schule Platznot habe und das Gebäude in einem denkbar schlechten Zustand ist, müsse Gelegenheit sein, das Thema breit zu diskutieren.

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Deswegen würden SPD und CDU gemeinsam beantragen, das Thema TFG – angesichts der immensen haushalterischen und stadtplanerischen Bedeutung dieses Großprojektes – erst in der Ratssitzung im Mai zu beraten und zu beschließen. So bleibe Zeit, das Bauvorhaben nicht nur in den politischen Entscheidungsgremien umfassend zu beleuchten, sondern auch was die Schulwege betreffe und die Sorgen der Anwohner.

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SPD fordert eine „Bauphase 0“

Wenn die Entscheidung gefallen sei, soll eine Bauphase 0 stattfinden. In der könnten die unterschiedlichsten Akteure von Schulleitung, Eltern, Schülern, Hausmeister bis zur Politik, Verwaltung und Stadtteilvertreter mit beraten, welche Anforderungen an den Bau gestellt werden.

Bei der letzten Schulausschusssitzung wurde das Konzept bereits aufgrund der Initiative von Claudia Belemann-Hülsmeyer (SPD) vorgestellt. Außerdem befürwortet die SPD Schwerte den Vorschlag der Verwaltung, einen Architektenwettbewerb für die neue Theodor-Fleitmann-Gesamtschule auszuloben.

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