Tipps von der Verbraucherzentrale Schwerte: Energiesparen im Home-Office

Stromsparen

Das Coronavirus sorgt dafür, dass auch viele Menschen in Schwerte aktuell von Zuhause aus arbeiten. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps, wie Sie leicht Geld im Home-Office sparen können.

Schwerte

, 12.04.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Viele Schwerter arbeiten aktuell im Home-Office. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps für das Energiesparen.

Viele Schwerter arbeiten aktuell im Home-Office. Die Verbraucherzentrale gibt Tipps für das Energiesparen. © Dennis Görlich

Viele Schwerter arbeiten wegen des Coronavirus in ihrem zu Hause eingerichteten Büro, dem Home-Office. Dabei lässt sich durch ein paar einfache Tipps Energie sparen – und damit bares Geld.

Laptop besser als ein PC

Wer einen Laptop besitzt, sollte den auch nutzen. Im Vergleich zu einem PC braucht der nur einen Bruchteil des Stromes. „Das kann bei einer 40-Stunden-Woche durchaus einen Unterschied von 20 Euro im Monat auf der Stromrechnung machen“, weiß Angelika Weischer von der Schwerter Beratungsstelle. Für Nutzung oder Neukauf gilt die Regel: Je kleiner das Gerät, desto geringer der Stromverbrauch.

In der Mittagspause sollte der Monitor abgeschaltet werden. Der Computer kann zusätzlich ganz einfach in den Ruhe- oder Standby-Modus versetzt werden. Dieser Modus kann auch so eingestellt werden, dass sich der PC nach 15 Minuten ohne Benutzung automatisch abschaltet.

Ein herunterdimmen der Helligkeit des Monitors kann den Stromverbrauch deutlich reduzieren. Das ist vor allem am Abend leicht umzusetzen.

Angelika Weischer (Mitte) und ihr Team von der Beratungsstelle Schwerte wissen, wie man im Home-Office leicht Energie sparen kann.

Angelika Weischer (Mitte) und ihr Team von der Beratungsstelle Schwerte wissen, wie man im Home-Office leicht Energie sparen kann. © Foto: Holger Bergmann

Bildschirmschoner benötigen viel Energie

Einen Irrglauben gibt es bei der Benutzung von Bildschirmschonern: „Die Verwendung eines Bildschirmschoners ist keine Energiesparmaßnahme“, warnt Weischer. „Monitor und Grafikkarte verbrauchen gerade bei bunten, bewegten Bildern mehr Strom als bei der Benutzung eines Textverarbeitungsprogramms.“

Daher gilt: Bildschirmschoner deaktivieren und bei längerer Abwesenheit den Monitor oder gleich den gesamten PC abschalten.

Drucker und Scanner nur bei Benutzung einschalten

Geräte wie Drucker sind häufig den ganzen Tag im Standby-Betrieb. Auch das verbraucht unnötig Strom. Schalten Sie die Geräte nur an, wenn sie tatsächlich gebraucht werden. Sammeln Sie Ihre Druckaufträge und erledigen Sie alles in einem Durchgang.

Auch beim Internetrouter lässt sich Strom sparen. Moderne Router bieten viele Energiespar-Optionen. Über eine Zeitschaltuhr können Sie den Router in der Nacht ganz ausschalten, wenn er ohnehin nicht benötigt wird. Die meisten Router bieten ein automatisches Abschalten des Wlans zu bestimmten Zeiten an.

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Nach Feierabend die Geräte komplett ausschalten

Sogar der Aufstellort des Routers kann einen Unterschied machen. Der Abstand zu den wichtigsten Geräten im WLAN sollte möglichst kurz sein. Nicht benötigte Funktionen des Routers sollten abgeschaltet werden.

Für das Ende des Arbeitstages rät Angelika Weischer: „Zum Feierabend sollten Sie alle Geräte komplett ausschalten, das heißt: Steckdosenleiste abschalten oder Stecker ziehen“.

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